Attac Trägerverein e.V.


Frankfurt, Hessen
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Das sind wir

"Globalisierung geht ganz anders – Mensch und Natur vor Profit!"
Immer mehr Menschen nehmen wahr, dass die Veränderungen und Probleme in unserer zusammenwachsenden Welt zunehmen:
  • die Schere zwischen arm und reich geht immer weiter auf, hierzulande, innerhalb Europas und weltweit
  • Millionen Menschen leiden Hunger, viele arbeiten unter menschenunwürdigen Bedingungen, Kinder wachsen in Armut auf
  • Unternehmen und Konzerne schreiben Rekordgewinne und entlassen dennoch tausende Mitarbeiterinnen, Politiker und Gewerkschaften scheinen dagegen machtlos zu sein
  • Bildung, Wissen, Gesundheit, Altersvorsorge werden privatisiert und damit vom Allgemeingut zum Luxusobjekt
  • das Klima verändert sich in rasendem Tempo, aber gegen den Ausstoß von Treibhausgasen scheint es kein Mittel zu geben
  • um gefragte Rohstoffe werden Kriege geführt

Diese Entwicklungen sind kein Naturgesetz, sondern die Folge politischer Entscheidungen: Entscheidungen, die wir nicht tatenlos hinnehmen; Politik, die auch ganz anders aussehen kann.

Eine andere Welt ist möglich!
Dem Attac-Netzwerk haben sich bereits 90.000 Mitglieder in 50 Ländern angeschlossen. Wir verstehen uns als Teil einer globalen Bewegung. Auch in Deutschland bildet Attac ein breites gesellschaftliches Bündnis, das von den Gewerkschaften Verdi und GEW über den Umweltverband BUND oder die katholische Friedensorganisation Pax Christi bis hin zu kapitalismuskritischen Gruppen reicht.

Mitglieder und Aktive von Attac setzen sich ein für ihre Überzeugung, dass die Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen, die Förderung von Selbstbestimmung und Demokratie und der Schutz der Umwelt die vorrangigen Ziele von Politik und Wirtschaft sein sollten.

Wir setzen uns ein für eine ökologische, solidarische und friedliche Weltwirtschaftsordnung. Der gigantische Reichtum dieser Welt muss gerecht verteilt werden.

Woher kommt der Name A-t-t-a-c?
Attac ist die Abkürzung für den französischen Ausdruck "Vereinigung zur Besteuerung von Finanztransaktionen im Interesse der BürgerInnen" (association pour une taxation des transactions financières pour l'aide aux citoyens). Ausgehend von der ursprünglichen Forderung, die so genannte Tobin-Steuer (eine Steuer zur Eindämmung kurzfristiger Börsenspekulation) international einzuführen, befassen wir uns inzwischen mit der gesamten Bandbreite der Probleme neoliberaler Globalisierung. Als Bildungsbewegung mit Aktionscharakter und Expertise bieten wir dazu fundierte Analysen sowie klare und vermittelbare Forderungen.

Das machen wir

GLOBALISIERUNG
Weltweiter Handel mit Gütern jeder Art, ein internationaler elektronisch getakteter Finanzmarkt, sekundenschnelle Kommunikation rund um den Erdball, Dependancen der immer gleichen weltumspannenden Konzerne und Konsumtempel in jeder Stadt – das alles sind Facetten einer Globalisierung die wir seit einigen Jahrzehnten in verschärftem Ausmaß erleben.

Diese Globalisierung bringe Wohlstand für alle – dieses neoliberale Versprechen hat sich nicht erfüllt. Im Gegenteil: Die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer, sowohl innerhalb der Gesellschaften als auch zwischen Nord und Süd.


FINANZMÄRKTE UND ÖKONOMISCHE ALTERNATIVEN

Die Politik hat die Finanzmärkte von allen Regelungen "befreit" – nun sind die Akteure auf den Finanzmärkten (Banken, Versicherungen, Hedgefonds) so mächtig geworden, dass sie gestaltenden Einfluss auf die Politik nehmen.

Diesen undemokratischen Zustand nehmen wir nicht hin. Die Finanzmärkte müssen geschrumpft, demokratisiert und den Menschen zu Diensten sein, nicht umgekehrt. Attac wurde gegründet als "Vereinigung zur Besteuerung von Finanztransaktionen zum Wohl der Bürger". Dies ist eine konkrete Forderung, die Attac seither intensiv verfolgt hat und die jetzt kurz vor ihrer Verwirklichung in elf Ländern der Europäischen Union steht.

Attac setzt sich für starke Regulierungen der Finanzmärkte ein. Dazu streitet Attac in der Kampagne Steuer gegen Armut noch immer für seine Gründungsforderung. Anfangs verlacht, steht diese Forderung kurz vor einem Etappensieg. Eine weitere Forderung seit der Gründung von Attac ist die Bekämpfung von Steuerflucht und Steuerhinterziehung, die Austrocknung aller Steueroasen auf der Welt, sowie die Ausleuchtung aller Schattenfinanzplätze für eine vollständige Besteuerung des darin versteckten Kapitals. Dazu hat Attac auf dem europäischen Sozialforum in Florenz 2002 das Internationale Netzwerk für Steuergerechtigkeit mit gegründet (Tax Justice Network). Mit ihm fordert Attac einen internationalen automatischen Informationsaustausch aller Steuerbehörden. Um den multinational operierenden Unternehmen die Möglichkeit zu nehmen, sich durch Verschiebung der Kosten und Gewinne vor Steuerzahlung zu drücken, fordert Attac eine internationale Vereinbarung für eine neue Unternehmensbesteuerung, der Unitary Taxation. Auch für die Einkommensteuer hat Attac mit Bündnispartnern (etwa Verdi und IG-Metall) ein eigenes Konzept erarbeitet, anfangs als Solidarische Einfachsteuer (SES) benannt. Darin enthalten war auch die Wiedereinführung der Vermögensteuer. Unsere bundesweite Arbeitsgruppe Finanzmärkte und Steuern hat im Juni 2013 ein aktualisiertes Positionspapier zur Regulierung der Finanzmärkte vorgelegt.


WELTHANDEL
Die Welthandelsordnung wird einseitig von mächtigen Wirtschaftsinteressen dominiert, von großen Banken, Investmentfonds, Transnationalen Konzernen und anderen großen Kapitalbesitzer_innen. Neben dem Internationalen Währungsfonds und der Weltbank wurde vor allem die Welthandelsorganisation (World Trade Organization, WTO) zum zentralen Machtinstrument zur Durchsetzung von Liberalisierung und Deregulierung von Märkten und zur Privatisierung öffentlicher Güter. Diese Politik führt zu gesellschaftlicher Spaltung, vermehrter Umweltzerstörung und zum Verlust demokratischer Gestaltungsspielräume.

Freihandelsabkommen
Seit dem Scheitern der WTO 2003 im mexikanischen Cancun liegen die Verhandlungen der WTO auf Eis. Seitdem wird vor allem mit bilateralen Handelsverträgen versucht, Freihandel für sämtliche Lebensbereiche durchzusetzen. Attac befasst sich von Beginn an mit der Expansion von Freihandel auf globaler Ebene und mit den verschiedenen Aspekten des Welthandels: von einzelnen Abkommen der Welthandelsorganisation WTO (GATS, TRIPS, Agrarabkommen), über Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und ehemaligen europäischen Kolonien (Economic Partnership Agreements, EPAs) und der EU Außenhandelsstrategie "Global Europe", bis hin zur Diskussion um eine neue ökologische und solidarische Weltwirtschaftsordnung.


FÜR EIN SOLIDARISCHES EUROPA!
Das Engagement für ein solidarisches Europa und gegen die zunehmend unsoziale und undemokratische Ausrichtung der Europäischen Union hat bei Attac eine hohe Priorität. Neben der inhaltlichen Auseinandersetzung spielt dabei die grenzüberschreitende europäische Zusammenarbeit als Form des gelebten "Europa von unten" eine große Rolle.


DEMOKRATIE, BILDUNG UND TEILHABE
Die repräsentative Demokratie befindet sich in einer Krise. Ein Zeichen dafür ist die abnehmende Beteiligung bei Wahlen, ein anderes die verbreitete Politikverdrossenheit. Demokratie ist aber mehr, als alle paar Jahre ein Kreuz auf einem Wahlschein zu machen und Teilhabe an politischen Entscheidungen darf sich nicht darauf beschränken lassen, gelegentlich Petitionen in den Bundestag einzubringen. Wirkliche Demokratie bedingt dreierlei: Erstens das Wissen darüber, wie Gesellschaft funktioniert, zweitens die Möglichkeit, auf politische Prozesse tatsächlich Einfluss nehmen zu können und drittens die Bereitschaft, dies auch zu tun. In diesem Sinne versteht sich Attac als eine politisch-emanzipatorische Bildungsbewegung. Nur wer versteht, wie Gesellschaft funktioniert, kann sich erfolgreich in politische Prozesse einmischen, nur wer weiß, dass Einmischung erfolgreich sein kann, wird sich engagieren wollen.


SOZIALE RECHTE
Attac Deutschland lehnt seit seiner Gründung die Privatisierung sozialer Sicherungssysteme ab, weil sie dazu führt, dass mehr Geld auf die Finanzmärkte strömt und dort profitable Anlage sucht. Für die Benutzerinnen und Benutzer der Systeme bedeutet Privatisierung regelmäßig Leistungsverschlechterung und -verteuerung. Daseinsvorsorge ist nicht nur eine öffentliche Aufgabe, sondern muss auch demokratisch unter sehr weitgehender Beteiligung derer gestaltet werden, die darauf angewiesen sind.


POLITISCHE ÖKOLOGIE
Drängende Fragen der Ökologie und der Energieversorgung rücken ins Zentrum politischer Auseinandersetzungen. Da sind die unbeherrschbaren Folgen der Atomindustrie und die schleichenden Katastrophen durch Kohle, Öl und Gas, da sind die weltweit zunehmenden Kämpfe um Klimagerechtigkeit und Energiedemokratie, gegen Ausbeutung von Bodenschätzen, Ausverkauf von Ackerflächen und Spekulation mit Nahrungsmitteln, da ist die Suche nach Wegen zu einem "guten Leben für alle".


INTERNATIONALE SOLIDARITÄT
"Für uns ist klar, dass in Zeiten der Globalisierung ein globalisierungskritisches Projekt wie Attac nur als internationales Projekt Sinn macht. Zwar ist Internationalismus keine Erfindung unserer Tage, aber es gibt gerade als Resultat der Globalisierung heute Möglichkeiten internationaler Zusammenarbeit und Solidarität – vorneweg das Internet – die früheren internationalistischen Kräften nicht zur Verfügung standen. Attac versucht diese maximal zu nutzen."

Dieser Satz aus der "Geburtsurkunde" von Attac Deutschland – der Frankfurter Erklärung aus dem Jahre 2001 – hat Maßstäbe gesetzt, die bis heute Gültigkeit haben. In allen Arbeitsbereichen, praktisch wie theoretisch, blickt Attac über den nationalen Tellerrand hinaus und handelt als Akteur in dem weltweiten Netzwerk der sozialen Bewegungen. Dabei ist Attac selbst ist ein internationales Netzwerk mit Zweigen in mehr als 40 Ländern, insbesondere in Europa und Lateinamerika, aber auch in Afrika und Asien. Die einzelnen Länderzweige sind autonom und gründen sich auf der gemeinsamen Charta von Attac International. Attac versteht sich als Teil der internationalen globalisierungskritischen Bewegung und beteiligt sich aktiv am Vernetzungsprozess der Weltsozialforen sowie der Europäischen Sozialforen. Zudem gehört Attac der Antikriegs- und Friedensbewegung an, ist doch eine gerechte Welt ohne Frieden nicht möglich.


ÖFFENTLICHE GÜTER UND AUFGABEN
Die Privatisierung der öffentlichen Güter und Institutionen ist seit Ende der 70er Jahre integraler Bestandteil neoliberaler Politik. Zeichnete sich die erste Phase der Privatisierung durch den Totalverkauf von Staatsunternehmen an private Konzerne aus, so wurde diese Politik seit 1990 durch eine neue Form,die Öffentlich Privaten Partnerschaften (ÖPP) bzw. Public Private Partnership (PPP), ergänzt. Typischerweise werden hier insbesondere Güter zum Ausverkauf angeboten, die für ein Leben in Würde oder sogar das Überleben notwendig sind, zum Beispiel Wasser, öffentlicher Verkehr, Bildung, Gesundheit und Sozialversicherung.

Das brauchen wir

AKTIV BEI ATTAC
Mitglieder und Aktive von Attac setzen sich ein für ihre Überzeugung, dass die Verbesserung der Lebensbedingungen der Menschen, die Förderung von Selbstbestimmung und Demokratie, eine gerechte Verteilung des weltweiten Reichtums und der Schutz der Umwelt die vorrangigen Ziele von Politik und Wirtschaft sein sollten. Wir setzen uns ein für eine ökologische, solidarische und friedliche Weltwirtschaftsordnung – und Du kannst das auch!


UNTERSTÜTZE UNS DABEI, EINE ANDERE WELT MÖGLICH ZU MACHEN!
Mit zahlreichen Kampagnen, Aktionen und Projekten macht sich Attac stark für Gerechtigkeit. Doch politische Arbeit kostet nicht nur Zeit und Engagement, sondern auch Geld. Damit wir weiterhin unabhängig, kreativ und erfolgreich die politische Landschaft gestalten und den Mächtigen die Stirn bieten können, sind wir auf Spenden angewiesen.
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Hier findest Du uns

Attac Trägerverein e.V.
Münchener Straße 48

60329 Frankfurt

Ansprechpartner
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Tel: 069 900 281 -10
Fax: 069 900 281-99

E-Mail: info@attac.de



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