Förderkreis der Beratungsstelle Notruf für vergewaltigte Frauen und Mädchen e.V.


Aachen, Nordrhein-Westfalen
Kategorien: Kategorie Gesundheit Kategorie Menschenrechte Kategorie Gewaltopfer Kategorie Seelsorge Kategorie Aufklärung 
Das sind wir

Der Aachener Frauennotruf wurde 1981 gegründet. Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen engagieren sich seitdem mit hohem bürgerschaftlichem Engagement in der Aachener Region gegen sexuelle Gewalt.

Unser Ziel ist es, sexuelle Gewalt öffentlich zum Thema zu machen und auf strukturelle Verbesserungen beim Opferschutz hinzuwirken.

In der Beratungsstelle finden betroffene Frauen und Mädchen (ab 15 Jahre), ihre Angehörigen und Bezugspersonen sowie auch Fachkräfte verschiedener Berufsgruppen professionelle Beratung, Begleitung und Unterstützung.

Die Beratung erfolgt auf Wunsch anonym
Die Beraterinnen unterliegen der Schweigepflicht und sind durch traumatherapeutische Fort- und Weiterbildungen und ihre langjährige Berufserfahrung qualifiziert.

Das Angebot der Beratungsstelle reicht von der kurzfristigen sogenannten "ressourcenorientierten Traumaberatung" über Krisenintervention bis zur Überbrückung von Wartezeiten auf einen Therapieplatz in einer Klinik oder bei einer niedergelassenen Therapeutin. Wir gehen ergebnisoffen den Weg zur Entscheidungsfindung mit, ob eine Strafanzeige gestellt werden soll oder nicht. Hier bieten wir den Frauen und Mädchen auf Wunsch auch die psychosoziale Begleitung bei den Vernehmungen durch die Polizei und im Gerichtsverfahren an.

Die Unterstützung ist unabhängig vom Ausmaß, der Schwere oder der Form der erlebten Gewalt (sexuelle Belästigung, sexueller Missbrauch, Nötigung, Stalking, Vergewaltigung ...) und ebenso unabhängig vom Zeitpunkt, wann diese Ereignisse waren (ob lange zurück in der Kindheit, vor Jahren oder aktuell, vor einem Tag, mehreren Wochen oder Monaten).

Aus unseren Leitlinien
Zu den fachlichen Eckpfeilern der Notrufarbeit gehören:
  • Anonymität
  • Kostenlose Beratung und Begleitung
  • Eine vertrauensvolle und wertschätzende Atmosphäre
  • Die Wünsche und Anliegen der betroffenen Frauen und Mädchen und der Opferschutz stehen im Mittelpunkt.
  • Die Mitarbeiterinnen unterliegen der Schweigepflicht.


Das machen wir

Angebote
Bei allen Beratungskontakten, ob telefonisch, persönlich oder per E-Mail, gilt die Schweigepflicht für die Beraterinnen. Sie haben immer auch die Möglichkeit der anonymen Beratung. 

Beratungstermine können während der Bürozeiten, montags und mittwochs von 10-13 Uhr und donnerstags von 13-16 Uhr telefonisch vereinbart werden.
Beratungsgespräche in der Nebenstelle Eschweiler (im Gesundheitshaus der StädteRegion Aachen) finden nach vorheriger Vereinbarung statt.

Die folgenden Angebote richten sich an Frauen und Mädchen (ab 15 Jahre), die sexuelle Übergriffe erlebt haben oder noch erleben, für ihre Angehörigen und Bezugspersonen:
  • Informationen und Beratung
  • Ressourcenorientierte Traumaberatung
  • Psychologische Beratung
  • Krisenintervention
  • Rechtsinformationen und Beratung
  • Anonyme Spurensicherung
  • Für und Wider einer Strafanzeige
  • Vorbereitung auf den Gerichtsprozess
  • Informationen zum Opferentschädigungsgesetz
  • Psychosoziale Begleitung
  • zur Polizei
  • zum Gerichtsprozess
  • zur Nebenklagevertretung, Ärztin / Arzt u.a.

Die folgenden Angebote richten sich an Fachkräfte verschiedener Berufsfelder (z.B. Schule und Erziehung, Sozial- und Gesundheitswesen, Polizei, Justiz):
  • Beratung und Supervision
  • Vorträge und Fortbildungsveranstaltungen

Diese Angebote richten sich an die allgemeine Öffentlichkeit:
  • Kampagne gegen K.O.-Tropfen "K.O.cktail? Fiese Drogen im Glas"
  • Prävention gegen sexuelle Gewalt
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit (z.B. Fachartikel, Publikationen, Vorträge und Aktionen)


Das brauchen wir

Spende für den Frauennotruf
Die Beratungsstelle wird öffentlich gefördert mit Zuschüssen durch die StädteRegion Aachen sowie das Land NRW.
Damit konnten 2012 rund 72% der Kosten gedeckt werden.

Die fehlenden 28 % - fast 60.000 Euro - hat der Trägerverein mit Hilfe zahlreicher Spenderinnen und Spender aufgebracht.

Davon waren 16.000 Euro zweckgebunden für den Umzug der Beratungsstelle in neue Räume: Ein private Spenderin verdoppelte Einzelspenden bis zu einem Gesamtbetrag von 8.000 Euro. Ohne dieses besondere Engagement wäre der Umzug nicht möglich gewesen. Die neuen Räume bieten die Möglichkeit, mehrere Beratungsgespräche parallel führen zu können, haben einen Mehrzweckraum für Gruppenangebote, Vernetzungstreffen und Treffen der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen. Und ein Aufzug erleichtert den Zugang zur Beratungsstelle auch für Ältere oder gehbehinderte Menschen.

Seit 2007 vergibt der Frauennotruf dieses Spendenemblem an Spenderinnen / Spender und Sponsoren. Wenn Sie Interesse daran haben, melden Sie sich doch einfach bei uns.

Bürgerschaftliches und ehrenamtliches Engagement, politische Unterstützung und öffentliche Förderung, private Geldspenden und Firmen-Sponsoring sind seit 30 Jahren die Basis dafür, dass von sexueller Gewalt betroffene Frauen und Mädchen Unterstützung und Begleitung erfahren und dass die Menschen in der Region für das Tabuthema sensibilisiert werden können.

Sorgen Sie mit Ihrer Spende - auch weiterhin - dafür, dass dies möglich bleibt!

Auf Ihren Wunsch setzen wir Ihre Spende auch zweckgebunden ein: z.B. für die Präventions-Kampagne gegen K.O.-Tropfen oder für die Begleitung von Frauen und Mädchen zur Polizei und im Gerichtsprozess.

Beispiele:
  • 300 Euro sichern die Durchführung eines Präventionsworkshops - geschlechtsspezifisch für Mädchen und Jungen
  • 60 Euro sichern ein Erstberatungsgespräch für eine betroffene Frau, ein betroffenes Mäden oder eine Bezugsperson
  • 480 Euro sichern die Begleitung einer Opferzeugin für einen Tag im Gerichtsprozess
  • 30 Euro sichern eine Stunde telefonische Erreichbarkeit und Informationsberatung
  • 250 Euro sichern einen Fachvortrag zum Thema K.O.-Tropfen für andere Berufsgruppen, z.B. Ärztinnen und Ärzte, Rettungswesen, Lehrerinnen und Lehrer, Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter.


Hier findest Du uns

Förderkreis der Beratungsstelle Notruf für vergewaltigte Frauen und Mädchen e.V.
Franzstraße 107

52064 Aachen

Ansprechpartner


Tel: 0241-54 22 20
Fax: 0241-502241

E-Mail: info@frauennotruf-aachen.de



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Tel: 0241-54 22 20
Fax: 0241-502241

Mail:
info@frauennotruf-aachen.de
Webseite:
www.frauennotruf-aachen.de
Spendenquittung: keine Angabe