Hütte e.V. Rostock


Rostock, Mecklenburg-Vorpommern
Kategorien: Kategorie Integration Kategorie Resozialisierung Kategorie Jugendliche 
Das sind wir

Unser Verein wurde 1992 gegründet. Unser Spitzenverband ist "DER PARITÄTISCHE" und wir sind ein anerkannter freier und gemeinnütziger Träger der Jugendhilfe. Die Beratungs- und Betreuungsstelle leistet seit Mai 1992 verschiedene Arten der Jugend- und Sozialhilfe.

Unsere Beratungs- und Betreuungsstelle hat die Aufgabe, Kindern, Jugendlichen, jungen Volljährigen und deren Familien Hilfe zur Überwindung sozialer, persönlicher und familiärer Probleme und Krisen zu geben. Die Änderung der Lebensverhältnisse, das Finden und Nutzen neuer Lebenschancen steht dabei im Vordergrund. Hilfesuchende können so erkennen, dass sie einerseits die Möglichkeiten der Veränderung ihrer Lebensbedingungen in sich tragen und andererseits lernen können, sich mit den Lebensverhältnissen in ihrem sozialen Umfeld zu arrangieren.

Eine wichtige Aufgabe unserer Sozialarbeiter besteht also darin, den Hilfesuchenden ihre Potentiale und Möglichkeiten zu zeigen, sie zu fördern und ihnen zu helfen, hemmende Faktoren zu überwinden und mit eigenen Defiziten umzugehen. Dieses wird durch eine flexible, integrative, sozialraum- und lebensweltorientierte Sozialarbeit und Sozialpädagogik ermöglicht.

Das machen wir

Wohngemeinschaften für Kinder und Jugendliche "Schmarler Hütte"
In den Teams der „Schmarler Hütte“ werden Kinder, Jugendliche und junge Volljährige (ab 6 Jahre) mit Sozialisationsdefiziten und -schwierigkeiten, mit psychosozialen Auffälligkeiten und Störungen, mit Traumata und in persönlichen schwierigen Lebenslagen betreut.

Hauptsächliche Leistung der Schmarler Hütte ist die stationäre Hilfe zur Erziehung über Tag und Nacht lt. SGB VIII mit therapeutischen Angeboten. Die therapeutischen Leistungen werden durch die Mitarbeiter des „Therapeutischen Teams“ der Betreuungs- und Beratungsstelle erbracht.

Weiterhin wird angeboten:
sozial- und sonderpädagogisches lern- und verhaltenstherapeutisches Angebot in Kooperation mit der Sonderschule für Erziehungsschwierige in einem eigenen Klassenraum
stationäre HzE mit therapeutischer Beratung der Herkunftsfamilie zur Rückkehr des Kindes
Hilfe für Mütter / Väter mit Kind lt. § 19 SBG VIII

In der Einrichtung befinden sich Wohngemeinschaften, die strukturell getrennt sind (Team1 und Team2 mit jeweils 10 Plätzen) und auch inhaltlich unabhängig voneinander arbeiten. Gemeinsamkeiten gibt es neben der analogen Dienstgestaltung und Teamarbeit bei der Verwirklichung der konzeptionellen Grundidee und der Nutzung der Ressourcen der Gesamteinrichtung.

Im Gebäude befinden sich fünf Wohnungen für jeweils drei bis fünf Kinder und Jugendliche und einer Wohnung mit 3 separaten Wohneinheiten (gesamt 20 Plätze). In den Wohnungen sind jeweils Wohnzimmer, Wohnküche, zwei Bäder sowie ein Betreuerbüro vorhanden. Die drei separaten Wohneinheiten bestehen aus jeweils einem Zimmer, Küche und Bad und haben einen gemeinsamen Wirtschaftsraum. Ein besonderes Kennzeichen der Einrichtung ist ihre breite und intensive sportliche Ausrichtung.


Intensiv betreute Wohngemeinschaft "Haus 1"
Die Einrichtung “Schutow Haus1” ist eine intensiv betreute Wohngemeinschaft mit therapeutischen Angeboten. Hauptsächliche Leistung der Einrichtung ist die Hilfe zur Erziehung lt. SGB VIII als intensive Betreuung für acht Kinder, Jugendliche bzw. junge Volljährige. Innerhalb der Betreuung wird Einzelfallhilfe, soziale Gruppenarbeit und Gruppenpädagogik sowie Freizeitpädagogik geleistet. Die therapeutischen Leistungen werden durch die Mitarbeiter des „Therapeutischen Teams“ der Betreuungs- und Beratungsstelle erbracht. In der intensiv betreuten Wohngemeinschaft werden verschiedene sozialpädagogische Ansätze und Ausrichtungen praktiziert, die die Spezifik des Hauses ausmachen:
  • intensive Einzelbetreuung und Gruppenarbeit
  • sozialintegratives Betreuungsangebot
  • Haustierhaltung im Haus und auf dem Gelände
  • Arbeitstraining

Das Angebot richtet sich an Kinder, Jugendliche und junge Volljährige (14 - 21 Jahre) mit Sozialisationsdefiziten und -schwierigkeiten, mit Verhaltensauffälligkeiten, mit seelischer Behinderung, mit schulischem Förderbedarf bzw. mit Schulmeidungstendenzen, während einer ambulanten Suchttherapie, nach einer Suchttherapie. Weiterhin können Jugendliche und junge Volljährige nach dem Jugendgerichtsgesetz und junge Mütter mit Kindern betreut werden.

Die Einrichtung, ein altes renoviertes Bauernhaus, hat acht Einzelzimmer, eine Wohnküche, drei Sanitärräume, einen Hauswirtschaftsraum, einen Beratungsraum sowie umfangreiche Gemeinschafts- und Freizeiträume. Möglichkeiten der Haustierhaltung sind gegeben.



Therapeutische Wohngemeinschaft "Mädchenhaus"
Das Rostocker Mädchenhaus ist eine stationäre Jugendhilfeeinrichtung lt. SGB VIII für Mädchen und weibliche junge Volljährige mit intensiver Einzelbetreuung und einem störungsspezifischen sozialpädagogisch-therapeutischen Diagnose- und Betreuungsmilieu.

Das Angebot richtet sich vorwiegend an Mädchen und weibliche junge Volljährige im Alter von 11-21 Jahren mit Verhaltensauffälligkeiten, Entwicklungs- bzw. Persönlichkeitsstörungen, sexuell mißbrauchte Mädchen, Mädchen mit Suchttendenzen, Eßstörungen, selbstverletzendem Verhalten, Störungen der Impulskontrolle.
Das Mädchenhaus versteht sich als Entwicklungsraum für Mädchen. Für sie bedeutet diese Betreuungsform (Mädchen - Betreuerinnen) einen Schutzraum und durchbricht die potentielle Opfergefährdung. In der Regel kommen die Mädchen aus Familiensystemen, wo ihnen keine kindgerechte Lebensumwelt zur Verfügung stand und wo sie keine sicheren Bindungserfahrungen machen konnten. Den Mädchen, denen es an Struktur, Kontinuität und emotionaler Wärme fehlt, bieten wir ein überschaubares, verläßliches therapeutisch - pädagogisches Milieu an, in dem ressourcenorientiert gearbeitet wird.

Das Mädchenhaus hat sieben Einzelzimmer. Gemeinschaftlich genutzte Räumlichkeiten sind ein großer Aufenthaltsraum, eine Wohnküche mit Wirtschafts- und Lagerraum, zwei Sanitärräume, ein Abstellraum, ein Zimmer zum Zurückziehen, ein Flur mit „Kommunikationsecke“ und ein Kontaktbüro für Erstgespräche, Elternarbeit, Helferkonferenzen und Fachgespräche. Die Angebotspalette des Frauen- und Freizeitzentrums „Beginenhof“ steht den Mädchen zur Verfügung.


Betreutes Wohnen in Wohnungen des Trägers
Das Betreute Wohnen der Betreuungs- und Beratungsstelle „Hütte“ e.V. nach dem SGB VIII wird in angemieteten Wohnungen geleistet. In den Wohnungen ist die Begleitung von Müttern / Vätern mit Kind möglich.

Adressaten sind Jugendliche und junge Volljährige ab 15 Jahre. Das Wohnen in den angemieteten Wohnungen kann eine abschließende Phase nach einem Aufenthalt in stationären Einrichtungen der Erziehungshilfe sein. Außerdem bietet das Einzelwohnen Hilfe für Jugendliche, die nicht in Gruppen leben können oder wollen, jedoch über einen bestimmten Grad der Fähigkeit zur selbständigen Lebensführung verfügen.
Das Betreute Wohnen wird vorwiegend als Einzelfallhilfe realisiert. Für Jugendliche und junge Volljährige stellt diese Wohnform eine Möglichkeit dar, beim Prozeß der Verselbständigung unterstützt zu werden und sich auf ein Leben im eigenen Wohnraum vorzubereiten. Dazu werden Jugendliche und junge Volljährige zu Fragen in den Lebensbereichen Schule, Ausbildung und Beschäftigung sowie zu Fragen der allgemeinen Lebensführung beraten und begleitet.

Zur Verfügung stehen
  • 1 Platz in 1-Raum-Wohnung Dierkow,
  • 1 Platz in 2-Raum-Wohnung Evershagen,
  • 3 Plätze in 3- und 1-Raum-Wohnung KTV,
  • 1 Platz in 1-Raum-Wohnung in Groß-Klein,
  • 1 Platz in 1-Raum-Wohnung Südstadt

und es können bei Bedarf weitere Wohnungen angemietet werden.
Die angemieteten Wohnungen verfügen über ausreichenden Wohnraum, Küche mit Ausrüstung sowie moderne Sanitäranlagen und Waschmaschine. Das zuständige Arbeitsteam der Betreuungs- und Beratungsstelle „Ambulante Hilfen / Betreutes Wohnen“ hat sein Büro und weitere Arbeitsräume im Heiligengeisthof 42.


Hilfen nach SGB XII
Das Team „Ambulante Hilfen / Betreutes Wohnen“ gestaltet sein Engagement in den Hilfen lt. SGB XII so, daß in der Arbeit die Schaffung von Möglichkeiten der persönlichen Entwicklung - und seien sie noch so gering - immer präsent ist. Deshalb sehen wir unsere Stärken in der Betreuung von
  • jungen Menschen im Übergang von Jugend- zur Sozialhilfe,
  • Menschen mit seelischen und psychischen Problemen,
  • Menschen mit leichten geistigen Behinderungen, gekoppelt mit sozialen Auffälligkeiten.

Dazu setzen wir soziale, sozialpädagogische und therapeutische Methoden und Verfahren ein. Case-Management, Empowerment, Vernetzung und Kooperation, aber auch Fürsorge, Lenkung, direkte Einflußnahme stehen beispielhaft für unsere Arbeitsweise. Wir sind in der Lage, Probleme zu erkennen, zu benennen und Ideen zu deren Lösung zu entwickeln; wir diagnostizieren Lebenslagen und Gründe für bestimmte Verhaltensweisen und entwickeln daraus Hilfsarrangements mit adäquaten und nachhaltigen Ergebnissen und Wirkungen.

Das Hilfsangebot ist gegliedert in
  • Betreuung für Menschen mit intellektuellen Behinderungen und für seelisch behinderte / psychisch kranke Menschen in eigener Häuslichkeit,
  • ambulantes betreutes Wohnen in Wohngemeinschaften,
  • stationäre Hilfen in Einrichtungen (in Einzelfällen).
Die Hilfe erfolgt mit ganzheitlichem Blick auf die Betroffenen und alle ihre Lebensbereiche. Dabei werden bestimmte Bereiche hinsichtlich Dringlichkeit und Vordergründigkeit stärker bearbeitet, wenn es notwendig und förderlich ist. Allerdings haben der Zeitfonds und die Mitwirkungsmöglichkeiten der Betroffenen auch Einfluß auf die Art und Weise der Hilfe und darauf, in welchen Lebensbereichen sie wirksam werden kann und in welchen (noch) nicht.


Sozialpäd. Familienhilfe /Erziehungsbeistandschaft
Die Teams „Ambulanten Erziehungshilfen“, „Ambulante Hilfen / Betreutes Wohnen“ und Team „Ambulante und Therapeutische Hilfen“ erbringen die Leistungen lt. SGB VIII
  • sozialpädagogische Familienhilfe (§§ 27 u. 31)
  • Erziehungsbeistandschaft (§§ 27 und 30, 41)

Sozialpädagogische Familienhilfe ist dann notwendig, wenn Familien ihre Alltagsorganisation nicht mehr durchschauen, Ressourcen in der Familie und im sozialen Umfeld weder aktivieren noch erstellen, wenig flexibel und produktiv mit belastenden Ereignissen umgehen können, wenn sich eine frühzeitige Entwurzelung von Kindern anbahnt, wenn der Familienzusammenhalt zu gering ist, um zu gemeinsamen Lösungen von Schwierigkeiten zu kommen. Die Dauer von Familienhilfen reicht von kurzfristigen Kriseninterventionen bis zu langfristiger Unterstützung und Begleitung.

Adressaten:
  • Familien mit gestörten Familienbeziehungen und Erziehungsschwierigkeiten
  • Familien mit Problemen bei der Bearbeitung des Alltags
  • Familien, die durch kritische Lebensereignisse in existentielle Not geraten sind

(z.B. Arbeitslosigkeit, Krankheit, Scheidung, Tod eines Angehörigen)
  • Familien, denen die Herausnahme ihrer Kinder droht.

Die Erziehungsbeistände werden vornehmlich dazu eingesetzt, ein Kind oder Jugendlichen individuell bei der Bewältigung von Entwicklungsproblemen zu unterstützen. Sie ist stets am Einzelfall orientiert und wird individuell an den Entwicklungsstand des Kindes bzw. des Jugendlichen und an die Bedingungen und Möglichkeiten seiner Familie angepaßt. Die Betreuung ist in der Regel auf die langfristige Problemlösung ausgelegt unter Erhaltung des Lebensbezuges zur Familie mit gleichzeitiger Förderung der Selbständigkeit. Die Erziehungsbeistandschaft ist ein aufsuchendes Angebot. Der Focus der Erziehungsbeistandschaft liegt auf den Kontakten mit dem Kind unter Einbeziehung des sozialen Umfeldes.
Adressaten:
  • Kinder und Jugendliche sowie ihre Eltern, die in ihrem familiären und sozialen Umfeld in schwierige krisenhafte Situationen geraten sind
  • Kinder und Jugendliche mit Auffälligkeiten in ihrem Sozialverhalten (Aggressivität, Einzelgängertum u.a.)
  • Kinder und Jugendliche, die unter familiären Spannungen und Insuffizienzen leiden (divergierende Erziehungsstile, Ausfall von Erziehungspersonen)
  • Kinder und Jugendliche mit massiven Konflikten im Schul-, Ausbildungs- bzw. Arbeitsbereich, die von den Eltern nicht allein aufgefangen werden können
  • Jugendliche mit o.g. Schwierigkeiten, für die im Rahmen eines Jugendstrafverfahrens eine Erziehungsbeistandschaft als Erziehungsmaßregel verhängt wurde.

In beiden oben genannten Teams arbeiten Sozialpädagogen mit entsprechender Ausbildung und bilden eine Mischung aus erfahrenden und jungen Mitarbeitern, die mit Erfahrung, know how und Elan an ihre Aufgaben herangehen und die passende und optimale Hilfestellung zu geben in der Lage sind.


videogestütztes psychologisches Beratungsmodell für Mutter und Kind
Die Entwicklungspsychologische Beratung – angeboten durch die Teams „Ambulante Erziehungshilfen“ und „Ambulante Hilfen / Betreutes Wohnen“ – soll eine möglichst frühe, sichere Eltern – Kind – Beziehung als wirksamen Schutzfaktor und Präventionsmaßnahme zur Minderung und Verhinderung von Entwicklungsstörungen und Verhaltensauffälligkeiten fördern. Sie unterstützt die Eltern beim Aufbau einer entwicklungsfördernden Beziehung zu ihren Kindern. Den Familien bzw. den Müttern werden dabei Ressourcen und Möglichkeiten aufgezeigt und sie werden befähigt, selbst ihre eigenen Möglichkeiten herauszufinden und anzuwenden. Der videogestützte Beratungsprozeß bietet den Betroffenen die Möglichkeit, dem jeweiligen Familiensystem neue Perspektiven zu eröffnen, von denen sie für sich selbst angemessene auswählen können. Den Betroffenen werden Instrumente in die Hand gegeben, mit ihren Kindern angemessen und fördernd umzugehen, dieses zu lernen und zu üben, und schließlich auch die Reflexion des eigenen Verhaltens und dessen Auswirkungen auf das Kind tun zu können.

Das Beratungsmodell eignet sich besonders für
  • Familien (bzw. alleinerziehende, jugendliche Mütter oder Väter, Pflegeeltern, Stiefeltern) mit Säuglingen und Kleinkindern mit Regulationsschwierigkeiten und mit fehlender elterlicher Kompetenz und mit Neugeborenen, die eine erschwerte Anpassung an die Zeit nach der Geburt durchleben und besondere Bedürfnisse entwickelt haben,
  • Familiensysteme, in denen Risikofaktoren (Armut, Jugendliche und alleinerziehende Mütter oder Väter, psychische Erkrankungen eines Elternteils, Drogenabhängigkeit, Vernachlässigung und Mißhandlung) eine ungünstige Konstellation darstellen, so daß kein kompetentes Bewältigungsverhalten im Umgang mit schwierigen Situationen vorhanden ist.


Therapeutische Beratung/Familientherapie
Die sozialpädagogisch - therapeutische Beratung und Familientherapie wird durch das Team „Ambulante und Therapeutische Hilfen“ in aufsuchender und nicht aufsuchender Form angeboten. Im Rahmen anderer sozialpädagogischer Leistungsangebote kann die sozialpädagogisch - therapeutische Beratung und Familientherapie als begleitende Unterstützung und Intensivierung bereits laufender Hilfen zur Erziehung genutzt werden.
Schwerpunkt ist die Arbeit mit Personen, Familien und anderen Gruppen, die therapeutische Hilfe und Unterstützung im Umgang mit psychosozialen Störungen im Sozialverhalten, Schul- und Lernverhalten, Eßverhalten, Verhalten im Umgang mit Alkohol, Suchtverhalten , bei Ängsten und Zwängen, bei delinquentem, selbst- und fremdzerstörerischem sowie suizidalem Verhalten benötigen.

Weiterhin können Familien und familienähnliche Gruppen in Trennungs- und Scheidungssituationen, bei konflikthafter Gestaltung des Alltags, bei Kommunikationsstörungen, nach sexuellen Übergriffen bzw. Mißbrauch, nach körperlichen und seelischen Mißhandlungen, beim Umgang mit Familienmitgliedern mit psychischen Erkrankungen bzw. Wahrnehmungsstörungen und nach traumatisierenden Ereignissen das Angebot nutzen.

Durch das Angebot soll den Personen bzw. Personengruppen ermöglicht werden, vorhandene Ressourcen und Fähigkeiten zur Konfliktbewältigung zu erkennen, zu aktivieren und zu stärken bzw. neu zu erlernen. Somit richtet sich unsere Aufmerksamkeit in erster Linie auf die Interaktionsmuster der Betroffenen.

Die Arbeit ist ausgerichtet auf
  • Einzelberatung / therapeutische Einzelberatung
  • Beratung / therapeutische Beratung von Familien, Lebensgemeinschaften und Familienteilen
  • Beratung / therapeutische Beratung von Kindern und Jugendlichen und deren Personensorgeberechtigten, welche bereits Hilfe entsprechend dem KJHG §§ 27 ff in Anspruch nehmen, sowie deren Betreuer
  • sozialpädagogisch-therapeutische Diagnostik, Anamnese und Bedarfsermittlung
  • unterstützende Beratung in Vorbereitung einer Beendigung einer Hilfe nach KJHG § 34 mit dem Ziel der Rückführung ins Elternhaus

Die Form der STBF reicht dabei von einer Einzelsitzung über Kurzzeittherapie / -beratung (bis zu 10 Sitzungen) bis zur therapeutischen Beratungen /Familientherapie (mehr als 10 Sitzungen) in einem Zeitraum von 6 bis 12 Monaten.


Anti-Agressivitäts-Training
Dieses Verhaltenstraining, welches durch das Team „Ambulante und Therapeutische Hilfen“ durchgeführt wird, ist ein durch die Justiz anerkanntes Leistungsangebot. Das Konzept hat als Grundlage das in den letzten Jahren bundesweit als erfolgversprechend publik gewordene Konzept des „Anti-Gewalt-Trainings“ von Jens Weidner (Institut für Sozialarbeit/Sozialpädagogik in Frankfurt am Main).

In der Arbeit nach diesem Konzept stehen Provokations- und Konfrontationstests im Mittelpunkt des Projekts, verbunden mit dem Lernen über sich selbst und die eigenen Handlungsmuster. Dieses Zusammenspiel eröffnet Jugendlichen und jungen Volljährigen die Möglichkeit, gewaltfrei zu leben. Das Konzept berücksichtigt die Qualitätsstandards, die in der Ausbildung zum Antiaggressivitätstrainer beim „ISS“ Frankfurt/Main erarbeitet wurden.

Ziele des „AAT“: gewaltfreies Leben lernen, d. h.
  • den Spaß an der Gewalt zu verlieren,
  • das Verhalten anderer nicht als Provokation auf die eigene Person zu verstehen,
  • in Streßsituationen „cool“ zu bleiben.

Adressaten:
  • Intensiv- und Mehrfachgewalttäter,
  • Jugendliche und junge Erwachsene, die das „AAT“ als Auflage (JGG) erhalten haben,
  • Jugendliche und junge Erwachsene, die Gewalt als Handlungsmuster verinnerlicht haben,
  • Jugendliche und junge Erwachsene, deren Haftentlassung vorbereitet wird,
  • Jugendliche und junge Erwachsene in Vorbereitung einer Verhandlung wegen Körperverletzungsdelikten


Das brauchen wir



Hier findest Du uns

Hütte e.V. Rostock
Heiligengeisthof 42

18055 Rostock

Ansprechpartner
Michael Lippert

Tel: 0381 128 52 31
Fax: 0381 128 51 22

E-Mail: geschaeftsstelle@huette-ev-rostock.de



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