Krisenhilfe e.V. Bochum
Jugend- und Drogenberatung

Bochum, Nordrhein-Westfalen
Kategorien: Kategorie Integration Kategorie Jugendliche Kategorie Suchtprävention 
Das sind wir

Der Verein Krisenhilfe e. V. Bochum „ Jugend – und Drogenberatung“ ist seit 1975 in der ambulanten Drogenhilfe tätig. 1995 ist das Angebot über die Betriebsgesellschaft für Drogentherapie ( Fachklinik Bussmannshof ) um das Arbeitsfeld der stationären Drogenhilfe tätig und seit Gründung Mitglied im Diakonischen Werk Westfalen/ Lippe.

Die Krisenhilfe hat sich im Laufe der Zeit zu einer zentralen Einrichtung für alle Fragen und Probleme, die mit der Abhängigkeit von illegalen Drogen, Suchtgefährdung und Suchtprophylaxe zu tun haben, entwickelt. Die Angebote wenden sich sowohl an selbst Betroffene und Angehörige als auch an MultiplikatorenInnen wie LehrerInnen, JugendleiterInnen, ÄrztInnen etc. 

Alle Beratungsangebote sind für Bochumer Bürgerinnen und Bürger kostenfrei. Die MitarbeiterInnen unterliegen der gesetzlichen Schweigepflicht.

Das machen wir

Drogenberatung
Die Beratungsstelle ist Anlauf- und Clearingstelle für den Bereich illegaler Drogen in Bochum.
Kernpunkt der Beratung ist die individuelle Hilfe, die sich an den Ressourcen und Bedürfnissen des Hilfesuchenden orientiert.
Bei Bedarf vermitteln wir in die vielfältigen Angebote des Drogenhilfenetzwerks.

Die Mitarbeiter/Innen der Beratungsstelle  unterliegen der gesetzlichen Schweigepflicht.


inEchtzeit
Als eine der wenigen Beratungsstellen in Deutschland macht die Krisenhilfe e.V. Bochum mit inEchtzeit seit 1997ein spezialisiertes Angebot für junge Leute, die illegale Drogen konsumieren sowie für deren Bezugspersonen.Wir gehen davon aus, dass nicht automatisch jeder Konsum von Drogen gleichbedeutend mit einem Problem ist – möchten aber für die mit jedem Konsum verbundenen Risiken sensibilisieren.

Angesichts der hohen Zahlen von konsumierenden Jugendlichen haben wir unseren Schwerpunkt auf Kurzintervention gelegt. Auf diese Weise möchten wir bei möglichst vielen Konsumenten kurze Anstöße zur Reflexion ihres Konsumverhaltens geben. Wird weitergehender Bedarf an Unterstützung deutlich, vermitteln wir an geeignete Stellen weiter. 

Ebenso bieten wir Bezugspersonen von Konsumierenden differenzierte Möglichkeiten zur Beratung an.
inEchtzeit wird von der Stadt Bochum finanziert. Daher sind unsere Angebote kostenlos, können aber nur von Bochumern genutzt werden. 

Was wir in Beratungsgesprächen oder Gruppenveranstaltungen erfahren, unterliegt der gesetzlichenSchweigepflicht.


Fachstelle für Suchtvorbeugung
Hauptanliegen unserer Arbeit ist die ursachenorientierte Suchtvorbeugung, die
  • sowohl die Persönlichkeit des einzelnen Menschen einbezieht
  • als auch das jeweilige soziale Umfeld.

Da schon im frühen Kindesalter die Weichen gestellt werden für spätere Suchtentwicklung, sollte die Vorbeugung möglichst frühzeitig (d.h. nicht erst beim Konsum von Suchtmitteln ) beginnen.

Einen Schwerpunkt unserer Maßnahmen legen wir auf den Bereich der Prävention an Schulen. In unserer Arbeit sprechen wir
  • einerseits Kinder und Jugendliche im Klassenverband – meist in Form von fachübergreifenden Projekten – direkt an.
  • Andererseits legen wir besonderen Wert auf die Schulungen von LehrerInnen, MultiplikatorInnen, Eltern und anderen Bezugspersonen, die Kinder und Jugendliche langfristig begleiten.

Ein weiters wichtiges Anliegen ist uns die Vernetzung präventiver Arbeit vor Ort und die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Entstehungsfaktoren von Sucht.


Methadonambulanz
Die Kernaufgabe der Methadonambulanz umfasst die Substitution opiatabhängiger Menschen mit den Ersatzstoffen Polamidon/Methadon und Subutex in einer integrierten medizinisch-psychosozialen Behandlung.Wir gehen davon aus, dass Erfolge einer Substitutionsbehandlung i.d.R. nur im Rahmen eines individuell ab zu stimmenden, umfassenden Therapiekonzeptes zu erzielen sind, das medizinische und psychosoziale Maßnahmen verzahnt.

Ziele:
  • Senkung des Mortalitätsrisikos und Sicherung des Überlebens
  • Minderung konsumbedingter gesundheitlicher Risiken und Folgeschäden,
  • Psychische, physische und soziale Stabilisierung
  • Erreichen von Suchtmittelkonsumentinnen und -konsumenten, die bislang keinen Kontakt zum Hilfesystem haben
  • Senkung des Drogenkonsums (bis hin zur Abstinenz)
  • Erhöhung der Bereitschaft, weiterführende Hilfen (z.B. Therapie) in Anspruch zu nehmen


Niedrigschwellige und akzeptanzorientierte Angebote, Kontaktcafé, Drogentherapeutische Ambulanz (DTA) und Drogenkonsumraum (DKR)
Niedrigschwellige Angebote wurden eingeführt als Ergänzung zu den herkömmlichen Beratungsstellen und Therapieangeboten, um auch jenen DrogenkonsumentInnen und -abhängigen ein Angebot zu machen, die aus vielfältigen Gründen das bisherigen Netz der Suchtkrankenhilfe nicht, noch nicht oder nicht mehr nutzen wollen oder können.Die niedrigschwelligen Angebote haben primär die „Schadensminimierung und Überlebenshilfe“ (harm reduction) für Drogenkonsumenten im Blick.

Niedrigschwelligkeit bedeutet, dass möglichst wenig Hemmschwellen drogenkonsumierende Menschen vom Zugang und von der Nutzung unmittelbarer Hilfsangebote abschrecken bzw. ausschließen sollen. 

Akzeptanzorientierung umschreibt demgegenüber den inhaltlichen Arbeitsansatz, der auf Freiwilligkeit der Nutzung, Anonymität, ein niedriges Anforderungsprofil, auf Nicht-Bevormundung und auf Hilfe „Just In Time“ ausgerichtet ist.

Darüber hinaus haben niedrigschwellige Angebote den ordnungspolitischen Auftrag die Innenstädte von Problemen mit offenen Drogenszenen zu entlasten.

Ausgangspunkt für die niedrigschwellige Arbeit der Krisenhilfe e.V. ist seit 1982 das "Kontaktcafé" in der Viktoriastraße. Das Kontaktcafé ist als ein kommunikatives, versorgendes und beratendes Angebot angelegt.  

Seit 1999 haben wir das Kontaktcafé um eine Drogentherapeutische Ambulanz (DTA) erweitert. Hier bieten wir während der gesamten Öffnungszeiten medizinische Not-/Ersthilfe und Beratung an. Dieses Angebot realisieren wir in Kooperation mit einer niedergelassenen Ärztin im Rahmen einer Praxisnebenstelle.

Seit 2002 haben wir das Angebot der DTA durch die Bereitstellung eines Drogenkonsumraumes ergänzt. 

Der Drogenkonsumraum ist ein Angebot für erwachsene Drogenabhängige, um unter hygienischen Bedingungen, möglichst stressfrei, selbst mitgebrachte Drogen zu konsumieren.


INSAT – Individuelle Schritte in Arbeit
....ist ein Projekt der Krisenhilfe Bochum Arbeit und Beschäftigung GmbH (eine Tochter der Krisenhilfe e.V. Bochum) finanziert durch das Jobcenter Bochum
...bietet suchtkranken Menschen Beschäftigung und Qualifizierung in verschiedenen Praxisfeldern sowie   ergänzende Trainings
...bietet sozialen und gemeinnützigen Bochumer Einrichtungen Dienstleistungen in den Bereichen   Holzbe-/ -verarbeitung, Layout/ Entwurf und Catering

ZIELE - Je nach individuellen Teilnahmevoraussetzungen
  • Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt oder in weiterführende Maßnahmen zur beruflichen Rehabilitation und Integration
  • individuelle Qualifizierung zur Verbesserung der beruflichen Integrationschancen
  • Vermittlung von allgemein bildenden, fachpraktischen und fachtheoretischen Kenntnissen
  • Verbesserung der IT-Kompetenzen
  • Einüben von sozialen Kompetenzen
  • Stärkung des Selbstwertgefühls
  • Einstieg in eine Normalisierung der Lebensführung


Das brauchen wir

Helfen und Spenden

Hier findest Du uns

Krisenhilfe e.V. Bochum
Viktoriastr. 67

44787 Bochum

Ansprechpartner
Silvia Wilske

Tel: 0234 / 96 47 80
Fax: 0234 / 8 90 69 06

E-Mail: info@krisenhilfe-bochum.de



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www.krisenhilfe-bochum.de
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