DrugStop e.V.


Regensburg, Bayern
Kategorien: Kategorie Gesundheit Kategorie Resozialisierung Kategorie Suchtprävention 
Das sind wir

DrugStop unterstützt und begleitet ehemalige Drogenabhängige, die einen Entzug erfolgreich beendet haben. Neben derzeit fünf Teilzeitkräften wird die Arbeit des Vereins von ehrenamtlichen Helfern getragen. Es engagieren sich bei uns Mitarbeiter des Bezirksklinikums und Exuser, aber auch Mitglieder der verschiedensten Berufsgruppen. Die aktive Mitarbeit steht also allen offen. 

Unsere Arbeit umfaßt die Betreuung von Selbsthilfegruppen, Beratung für Betroffene und Angehörige und die Nachsorge für ehemalige Drogenabhängige. Erste Anlaufstelle ist unser Büro, welches unter der Woche jeden Vormittag geöffnet ist. Außerdem bieten wir die psychosoziale Begleitung von Substituierten an. Wir klären bei Präventionsveranstaltungen auf und organisieren Freizeiten mit und für Betroffene.

In Zusammenarbeit mit dem Jobcenter Regensburg führen wir ein case management für Drogenabhängige unter 25 Jahren durch. Zusammen mit der Station 19c des Bezirksklinikums veranstalten wir Freizeiten und bieten auf Festen an unserem DrugStop-Stand neben Infos auch Essen und Trinken und Gespräche an.

Das machen wir


Treff
In unserem Büro sind wir fünf Tage in der Woche immer vormittags erreichbar. Auch ohne Terminvereinbarung könnt Ihr Euch hier treffen, euch austauschen und auch Hilfe holen, wenn ihr z.B. mit den Ämtern nicht alleine klarkommt. Mehrmals in der Woche bieten wir hier auch unsere Selbsthilfegruppen an. Jeder, der clean leben möchte, ist bei uns willkommen!

Öffnungszeiten: Mo - Fr: 9.00 - 13.00 Uhr
nachmittags nach Vereinbarung


Selbsthilfegruppen
Unser Motto lautet: \"Hilfe zur Selbsthilfe\". Deshalb bieten wir bei regelmäßigen Treffen die Möglichkeit, Rat und Hilfe zu suchen, Erfahrungen auszutauschen, Probleme zu diskutieren oder einfach unter Leute zu kommen. Wir bieten keine offenen Gruppen an, d.h. jeder, der bei uns mitmachen will, muss clean sein. Clean sein bedeutet für uns: kein Konsum von Alkohol oder Drogen. Wer bei Beginn der Gruppe auffällig ist, sei es nach dem Konsum von Alkohol oder Drogen, muss die Gruppe sofort verlassen! Unterstützt werden unsere Selbsthilfegruppen auch von KISS Regensburg.


Psychologische Begleitung/Psychologischer Dienst
Unser psychologischer Dienst bietet Beratung und Therapie für Betroffene und Angehörige. Die Anforderungen, Erwartungen und Ziele sind dabei ebenso vielfältig und individuell wie die zur Anwendung kommenden Methoden. Auch in diesem Bereich legen wir großen Wert auf kurze Wartezeiten. Für spontan Hilfesuchende bieten wir eine „offene psychologische Sprechstunde“ an.


Nachsorge
Um den Übergang von geschützter Therapie in ein eigenständiges Leben zu erleichtern bzw. möglich zu machen, bieten wir ein Nachsorgeprogramm an. Nachsorge heißt für uns:

1. Weiterbehandlung durch regelmäßige Einzelgespräche wird an den Ergebnissen der erfolgreich abgeschlossenen Therapie angeknüpft und weitergearbeitet. Dies ist uns möglich, da die KlientInnen in den meisten Fällen schon während des stationären Aufenthaltes mit uns Kontakt aufnehmen. Um eine erfolgreiche Unterstützung zu gewährleisten legen wir großen Wert darauf, dass die KlientInnen:
  • eine Selbsthilfegruppe besuchen
  • Einzelgesprächstermine zuverlässig wahrnehmen
  • sich aktiv an den Gesprächen beteiligen
Sollte der Bedarf an Drogenscreenings gegeben sein, arbeiten wir mit dem Bezirksklinikum Regensburg zusammen und wollen einen schriftlichen Nachweis der Ergebnisse der Untersuchungen. Schwerpunkte der suchttherapeutischen Nachsorge sind:
  • soziale und berufliche Wiedereingliederung
  • Stabilität in einer abstinenten Lebensweise
  • selbstverantwortliche und fördernde Lebensführung
  • Entwicklung neuer Interessen und aktive Freizeitgestaltung
  • Wahrnehmung der eigenen körperlichen und psychischen Bedürfnisse
  • Bearbeitung der bisherigen Lebenserfahrung

2. Unterstützung in lebenspraktischen Angelegenheiten mit Themen wie
  • Ämtergänge
  • Wohnungssuche
  • Arbeitssuche
  • Krisenbewältigung

aktuelle Probleme sind in den meisten Fällen zu bewältigen. Wir unterstützen mit Informationen, Zeit, einem PC und einem Telefon.


case management
Seit Mai 2008 arbeitet DrugStop im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft Regensburg. Jugendliche Drogenabhängige unter 25 Jahren, die vom Hilfesystem nicht erreicht werden, bekommen die Möglichkeit, durch einen Case Manager an die bestehenden Strukturen der Suchthilfe herangeführt zu werden. Konkret betreut eine Fachkraft (derzeit eine Psychologin, eine Sozialpädagogin und zwei Ergotherapeutinnen) je einen Klienten. Nach dem Beziehungsaufbau werden Problembereiche eingeschätzt und gemeinsam Bewältigungshilfen erarbeitet. 

Entgiftung oder Substitution mit gleichzeitiger Schuldenregulierung und Wiederherstellung der Selbständigkeit stehen auf dem Programm. Die Reintegration in die Gesellschaft als arbeitender Steuerzahler ist ein großes Ziel. Entscheidend ist ein zufriedenes, selbstbestimmtes Leben ohne Abhängigkeit von Suchtmitteln. 

Die Maßnahme ist vorerst auf 6 Monate befristet und kann durch eine 3 monatige Stabilisierungsphase ergänzt werden. Interessierte jugendliche Drogenabhängige können sich an ihren Sachbearbeiter bei der ARGE Regensburg wenden.


Wohngemeinschaft
Nachsorgewohngemeinschaft von DrugStop e.V.:
Mit dem Ziel einer erfolgreiche Rehabilitation und Integration in die Gesellschaft sowie einer selbständigen und eigenverantwortlichen Lebensführung bietet eine Nachsorgewohngemeinschaft die notwendige Hilfe zur Selbsthilfe und den begleitenden Übergang in eine eigenständige Wohnsituation.

Das Angebot richtet sich an erwachsene, ehemals drogenabhängige bzw. stabil substituierte Frauen und Männer, die motiviert sind, ein selbstbestimmtes und suchtmittelfreies Leben zu entwickeln.

Nicht aufgenommen werden können pflegebedürftige Personen, Personen mit einem aktuellen Drogen- oder Alkoholproblem oder schweren psychischen und körperlichen Erkrankungen.

Wir arbeiten in einem offenen, aber geschützten Rahmen, der stabilisierend und präventiv wirkt. In unserer Nachsorgewohngemeinschaft können Therapieergebnisse unter realen Alltagsbedingungen, aber mit Unterstützung, umgesetzt werden:
  • Stabilisierung der Abstinenz
  • Aufnahme und Gestaltung persönlicher Beziehungen
  • Umgang mit den Auswirkungen der Abhängigkeit
  • Selbstversorgung und Wohnen
  • Arbeit, arbeitsähnliche Tätigkeiten, Ausbildung
  • Tagesgestaltung, Freizeit, Teilnahme am gesellschaftlichen Leben
  • Wiederherstellung und Sicherung der Erwerbsfähigkeit,
  • Umgang mit Behörden und aktuellen Anforderungen

Die Betreuung beinhaltet sowohl therapeutische Einzelgespräche, Gruppengespräche und die Bearbeitung aktueller Probleme als auch eine unregelmäßige Kontrolle der Abstinenz.


Betreutes Einzelwohnen 
Betreutes Einzelwohnen ist ein Angebot der aufsuchenden Sozialarbeit für Klienten mit eigener Wohnung mit der Zielsetzung, Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten. 


Ein individuell zugeschnittener Hilfeplan ist die Basis zur Unterstützung des Betroffenen bei der Umsetzung von Veränderungswünschen, die zu einer Verbesserung und Stabilisierung der Lebenssituation führen.


Freizeitgestaltung
Wichtig ist uns eine sinnvolle Freizeitgestaltung für Exuser und Patienten. Deshalb bieten wir verschieden Freizeitaktivitäten an:
  • Kanufahrten
  • Stadtführungen
  • Zeltlager
  • Fußballgruppe
  • Theateraufführungen


Drogenprävention in der Schule
Trotz aller Warnungen und Verbote ist der Drogenkonsum bei Jugendlichen weit verbreitet. Für Schulen ist deshalb das Thema Drogen und Sucht zum Brennpunktthema geworden. Die vermehrten Anfragen von Schulen machen uns den wachsenden Bedarf für Suchprävention an Schulen sehr deutlich. Diesem Bedarf können wir Dank der finanziellen Unterstützung durch das Stadtjugendamt Regensburg bzw. das Kreisjugendamt nachkommen. 

Unsere Veranstaltungen zur Suchprävention sind geprägt durch die aktive Mitarbeit von Ex-Usern, die Ihre persönliche Suchtgeschichte vortragen. Diese Authentizität bewirkt bei den Schülerinnen erfahrungsgemäß eine große Offenheit zur Diskussion.

Schwerpunkte der Diskussion sind:
  • Illegale Drogen - Gefahren für Körper und Zukunft
  • Soziales Umfeld - Umgang mit befreundeten Drogenkonsumenten (Wie kann ich helfen? Wie grenze ich mich ab?)
  • Wo finden sich aktuell Suchtstrukturen, die man betrachten sollte? Alkohol- und Nikotinkonsum bieten einen Weg vorhandene Suchtstrukturen aufzuzeigen.
  • Rechtliche und soziale Folgen des Konsums illegaler Drogen
  • Umgang mit der Verfügbarkeit von illegalen Drogen an Schulen

Ziele unserer Veranstaltungen sind:
  • Jugendliche dabei unterstützen „Nein“ zu sagen
  • Suchtstrukturen auch im Konsum legaler Stoffe (Alkohol, Nikotin) aufzeigen
  • Kurz- und langfristige Risiken und Gefahren des Drogenkonsums realistisch einschätzen lernen
  • Problembewusstseins bei Jugendlichen schaffen
  • Unsicherheiten im Umgang mit Drogenmissbrauch im sozialen Umfeld besprechen
  • Das Thema Drogen entmystifizieren

Um auch den Eltern ein Informationsforum zu bieten, führen wir Elternabende zum Thema „Sucht und illegale Drogen“ durch.

Das brauchen wir

HELFEN + SPENDEN
Unsere Arbeit können Sie auf vielfältige Weise unterstützen, z.B. durch:
  • den Kauf von Postkarten mit Regensburg-Motiven
  • die Mitgliedschaft im Verein
  • eine Spende auf unser Konto
  • die aktive Mitarbeit in unserem Verein
  • unterstützen Sie unseren Flohmarkt

Für unsere Arbeit sind wir zum großen Teil auf Sponsoren- und Spendengelder angewiesen. Unterstützen können Sie uns auch mit Ihrer Mitgliedschaft.

Hier findest Du uns

DrugStop e.V.
Landshuter Str. 43

93053 Regensburg

Ansprechpartner
Willi Dr. Unglaub

Tel: 0941 584 30 32
Fax: 0941 461 02 30

E-Mail: hilfe@drugstop.org



Bist DU dieser HELD?

Vervollständige jetzt Dein Profil und stelle Dich und Deine Organisation einem breiten Publikum vor, um große Aufmerksamkeit und viele Spenden zu erhalten.

Jetzt Profil vervollständigen >>
Woher stammen diese Informationen?

Die Informationen zu diesem Helden stammen von dessen Internetseite.

Logo von DrugStop e.V. aus Regensburg


DrugStop e.V.
Ansprechpartner:
Willi Dr. Unglaub

Landshuter Str. 43

93053 Regensburg

Tel: 0941 584 30 32
Fax: 0941 461 02 30

Mail:
hilfe@drugstop.org
Webseite:
www.drugstop.de
Spendenquittung: keine Angabe