Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V.


Berlin, Berlin
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Das sind wir

Wir bitten um Frieden* – zur Geschichte von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste

Die Anerkennung der Schuld für die nationalsozialistischen Verbrechen steht am Anfang des Gründungsaufrufs von Aktion Sühnezeichen. Er wurde 1958 bei der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland verlesen und von zwei Dritteln ihrer Mitglieder unterzeichnet.

Wir Deutschen, heißt es darin, haben den Zweiten Weltkrieg begonnen und damit mehr als andere unmessbares Leiden der Menschheit verschuldet. Deutsche haben in frevlerischem Aufstand gegen Gott Millionen Juden umgebracht. Wer von uns Überlebenden das nicht gewollt hat, hat nicht genug getan, es zu verhindern.

In der Überzeugung, dass der erste Schritt zur Versöhnung von der Seite der Täter und ihrer Nachkommen zu gehen sei, baten die Sühnezeichen-Gründer die Völker, die von uns Gewalt erlitten haben, dass sie uns erlauben, mit unseren Händen und mit unseren Mitteln in ihrem Land etwas Gutes zu tun – zeichenhaft, als Bitte um Vergebung und Frieden.

Von evangelischen Christen ins Leben gerufen, verstand sich Aktion Sühnezeichen von Anfang an als ökumenisch und weltanschaulich offen. Wer sich dem Gründungsaufruf verpflichtet fühlt, ist zur Mitarbeit eingeladen.

Das machen wir

Ziele und Leitsätze
Mit unseren Händen etwas Gutes tun

Die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus und seinen Verbrechen ist für Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF) Motiv und Verpflichtung für konkretes Handeln in der Gegenwart.

ASF will für die heutigen Folgen dieser Gewaltgeschichte sensibilisieren und aktuellen Formen von Antisemitismus, Rassismus und Ausgrenzung von Minderheiten entgegentreten. ASF bietet langfristige zwölfmonatige internationale Friedensdienste für junge Männer und Frauen an. Die ASF- Freiwilligen begleiten alte Menschen  (u.a. in jüdischen Institutionen und Organisationen für Schoa-Überlebende),  sie unterstützen sozial benachteiligte Menschen (z.B. Flüchtlinge und Wohnungslose) sowie Menschen mit psychischen oder physischen Beeinträchtigungen, sie engagieren sich in antirassistischen Initiativen oder Projekten der historischen und politischen Bildung.

Für diejenigen, die sich kurzfristig engagieren wollen, bietet ASF gemeinsam mit Partnern vor Ort in jedem Sommer rund zwanzig Sommerlager in 13 verschiedenen Ländern wie Frankreich, Tschechien, den Niederlanden, Polen oder Russland und Israel an. In den Sommerlagern leben, lernen und arbeiten internationale Gruppen für zwei bis drei Wochen in unterschiedlichen europäischen Projekten. Das Mindestalter beträgt 18 Jahre, in einigen Sommerlagern auch 16 Jahre.
Gemeinsam mit deutschen und internationalen Partnern engagiert sich Aktion Sühnezeichen Friedensdienste für die Entschädigung aller NS-Opfer und die Rechte von Roma in Europa, tritt für den Ausbau von internationalen Freiwilligendiensten als Möglichkeit interkultureller Bildung und Verständigung ein und will die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus für alle zugänglich machen – und die deutsche Gesellschaft für die Geschichte(n) der Eingewanderten öffnen.

Das brauchen wir

  • Freiwilligen-Patenschaft
  • Geld Spenden
  • Spenden statt Geschenke
  • Stiftung
  • Nachlas Schenkung


Hier findest Du uns

Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V.
Auguststr. 80

10117 Berlin

Ansprechpartner
Elisabeth Raiser

Tel: 030-28395184
Fax: 030-28395135

E-Mail: asf@asf-ev.de



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www.asf-ev.de
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