Bio-Verbraucher e.V.


Nürnberg, Bayern
Kategorien: Kategorie Umwelt Kategorie Tiere Kategorie Ernährung Kategorie Aufklärung 
Das sind wir

Einige Persönlichkeiten unseres Vereins hatten durch Erfahrungen positiver und auch negativer Art die Einsicht gewonnen, dass sich eine Gesundung des Wirtschaftslebens nur vollziehen kann, wenn die am Wirtschaftsprozess Beteiligten, also Produzenten, Händler und Konsumenten, zusammenarbeiten würden. Sie müssten sich füreinander interessieren, Möglichkeiten, Wünsche, Arbeitsbedingungen usw. voneinander erfahren.
Eine solche Zusammenarbeit, so war schnell klar, konnte in einem gemeinnützigen Verein erfolgen. Fernziel, das war auch klar, müsse die Zusammenarbeit in Branchen-Assoziationen sein, in denen Vertreter von Erzeugern, Händlern und Verbrauchern sich gegenseitig wahrnehmen könnten und sich möglichst über Quantitäten, Qualitäten und Preise im voraus verständigten. Das Heilsame dieses Gedankens, der auf eine Empfehlung von Rudolf Steiner (1861 – 1925) zurückgeht, läge in der Verbindlichkeit von Absprachen, die vor dem Produktionsprozess getroffen würden. Man würde dadurch den Marktprinzipien die so wichtige Komponente der Verlässlichkeit hinzufügen.

Folgende konkrete Erfahrungen, führten zur Idee der Vereinsgründung:

Im Winter 2004 erfuhren wir davon, dass ein Landwirt in unserer Nähe seine Bio-Produkte nicht als solche vermarkten konnte und dadurch seinen erhöhten Aufwand nicht vergütet bekam. Unsere Reaktion war: Hätten die Bio-Verbraucher in seiner Umgebung Kenntnis von seinem Angebot, würden sie doch leicht seine Kartoffelernte aufkaufen können. Aber wie könnten sie von seinem Angebot erfahren?

Zur gleichen Zeit hörten wir von einer Katastrophe, die sich vor einigen Jahren für eine indische Initiative abgespielt hatte. Von heute auf morgen sagte ein deutscher Importeur die Abnahme der Bio-Fruchternte ab; 29 indische Farmer gerieten dadurch an den Rand des Ruins. Bei vorherigen verbindlichen Verabredungen hätte diese Katastrophe vermieden werden können. Und: Hätten Firmen und Konsumenten in Europa von dem plötzlichen Fruchtangebot Kenntnis gehabt, sie hätten leicht die 18 t Bio-Trockenfrüchte aufnehmen können. Wen hätten die Inder in Deutschland ansprechen können? Gab es ein Netzwerk der am Bio-Wirtschaftsprozess Beteiligten?

Im Frühjahr 2004 folgte die Europäische Union den Forderungen der Welthandelsorganisation (WTO), den Anbau von genmanipulierten Feldfrüchten und die Verwendung von genmanipulierten Futtermitteln und Rohstoffen für menschliche Nahrungsmittel zuzulassen. Hätte ein starker Bio-Verbraucherverband in Zusammenarbeit mit den Verbänden der Bio-Erzeuger und anderer Gegner der grünen Gentechnik das verhindern können?
Die Bio-Bauern, die verarbeitende Bio-Industrie, der Bio-Handel, sie alle haben Verbände; die Bio-Verbraucher, so unsere Nachforschungen, waren kaum organisiert. Jetzt wussten wir, was zu tun war: Eine Interessenvertretung für Bio-Verbraucher war zu schaffen.

Der gemeinnützige Bio-Verbraucher e.V. schafft Verbindungen zwischen Bio- Produzenten, Bio-Händlern und Bio-Konsumenten. Er veröffentlicht Adressen, Angebote und Verkaufszeiten/Verkaufsformen, von Bio-Unternehmen unter www.bio-verbraucher.de/ Bio-Adressen. Im vierteljährlich erscheinenden Info-Brief werden aktuelle Berichte gebracht. Außerdem bietet er allen Mitgliedern eine Plattform für eigene Berichte und Meinungsäußerungen. Hier findet man auch Angebote und Gesuche sowie Veranstaltungshinweise.

Der Bio-Verbraucher e. V. arbeitet mit vielen Verbänden zusammen, fördert die assoziative Zusammenarbeit auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene und steht selber als Partner der Erzeuger- und Händlerverbände für eine zu bildende Branchen-Assoziation zur Verfügung. Selbständig und gemeinsam mit anderen Organisationen vertritt er die Interessen der Bio-Verbraucher in der Öffentlichkeit.

Das machen wir

Was den Bio-Verbraucher e. V. notwendig macht ...
Wolfgang Ritter, Vorstandsvorsitzender, Mai 2012

Als Bio-Verbraucher hat man Fragen und Wünsche:
  • Warum ist die Demeter-Butter so teuer? 
  • Gibt es Qualitätsunterschiede bei Bio-Milch, Bio-Getreide, Bio-Gemüse? 
  • Wo bekomme ich bestimmte Bio-Produkte, die mein Bioladen um die Ecke nicht führt? 
  • Welche Bio-Höfe, -Bäcker, -Metzger, -Imker, -Winzer, -Brauereien arbeiten in meiner Region?
  • Wo kann ich Bio-Kleidung kaufen, wo sind Bio-Restaurants, wo kann ich Bio-Urlaub machen?
  • Wo kann ich Bio-Erzeuger und -Händler kennen lernen? 

Auch Bio-Erzeuger und -Händler können Fragen haben:
  • Was wünscht der Bio-Verbraucher?
  • Wo kann ich kostenlos auf mein Unternehmen, meine (neuen) Produkte aufmerksam machen? Wo sinnvoll für mein Unternehmen und meine Produkte werben?
  • Wo kann ich mit Bio-Verbrauchern in Kontakt kommen, um meine Nöte und Erfolge mitzuteilen?
  • Wo kann ich Bio-Händler/ -Verbraucher finden, die meine neuen Produkte/ Warenüberschüsse abnehmen könnten?

Für all diese und weitere Fragen bietet der Bio-Verbraucher e. V. eine Plattform. Unter www.bio-verbraucher.de findet man Bio-Adressen, Tipps für Urbanes Gärtnern und einen vierteljährlich erscheinenden Info-Brief mit interessanten Berichten, Angeboten und Gesuchen sowie Veranstaltungshinweisen.

Die Notwendigkeit einer Interessenvertretung für Bio-Verbraucher
Alleine und mit anderen Organisationen zusammen vertreten wir die Interessen der Bio-Verbraucher:

  • Wir setzen uns ein für eine bessere Förderung der Landwirte, die von konventionellen auf ökologische Landbaumethoden umstellen wollen, damit die Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln in größerem Umfang auch von deutschen Erzeugern bedient werden kann. Immer mehr heimische Landwirte sollten auch zur Verlebendigung der Böden beitragen und eine artgerechte Tierhaltung praktizieren. 
  • Wir setzen uns ein für eine gentechnikfreie Landwirtschaft, für gentechnikfreie Nahrungsmittel und gentechnikfreies Viehfutter. 

Jetzt tut sich ein neues Arbeitsfeld auf:
Wir erleben zur Zeit einen Großangriff auf kleinere und mittlere Nahrungsmittelproduzenten weltweit:
  • Konzerne kaufen Agrarland zur Futtermittelproduktion und „Bio“-Treibstofferzeugung. 
  • Banken und Fonds spekulieren in Nahrungsmittel-Rohstoffen in großem Stil. 
  • Die deutsche Politik fördert den Anbau von Rohstoffen (Mais, Zucker, Raps) für die „Bio“-Treibstoff-Erzeugung und für „Bio“-Gasanlagen. 

Dadurch besteht die Gefahr, dass immer mehr Bauern dem Trend zur Futtermittel- bzw. Agrar-Treibstofferzeugung folgen oder ihre Betriebe verkaufen – mit unabsehbaren Folgen für die Ernährung der Weltbevölkerung. Bei einer Milliarde hungernder Menschen auf der Welt vertreten wir die Ansicht: Ackerflächen sind zuerst für die menschliche Nahrungsmitteler-zeugung zu nutzen. Nahrungsmittel gehören auf den Teller, nicht in den Tank!

Eine Zusammenarbeit aller am Bio-Wirtschaftsprozess Beteiligten ist dringender als je zuvor. Wir arbeiten zusammen mit Organisationen, die gleiche Anliegen haben.

Das brauchen wir



Hier findest Du uns

Bio-Verbraucher e.V.
Rieterstr. 20

90419 Nürnberg

Ansprechpartner
Wolfgang Ritter

Tel: 0911 - 30 73 58 90
Fax: 0911 - 39 75 38

E-Mail: info@bio-verbraucher.de



Bist DU dieser HELD?

Vervollständige jetzt Dein Profil und stelle Dich und Deine Organisation einem breiten Publikum vor, um große Aufmerksamkeit und viele Spenden zu erhalten.

Jetzt Profil vervollständigen >>
Woher stammen diese Informationen?

Die Informationen zu diesem Helden stammen von dessen Internetseite.

Logo von Bio-Verbraucher e.V. aus Nürnberg


Bio-Verbraucher e.V.
Ansprechpartner:
Wolfgang Ritter

Rieterstr. 20

90419 Nürnberg

Tel: 0911 - 30 73 58 90
Fax: 0911 - 39 75 38

Mail:
info@bio-verbraucher.de
Webseite:
www.bio-verbraucher.de
Spendenquittung: keine Angabe