Sprint e.V.
Verein für Sozialpädagogische Resozialisierungs- und Integrationsangebote

Fürstenfeldbruck, Bayern
Kategorien: Kategorie Integration Kategorie Resozialisierung Kategorie Menschenrechte Kategorie Obdachlos Kategorie Gewaltopfer Kategorie Jugendliche 
Das sind wir

Gründungsgeschichte
Der Verein Sprint e.V. existiert seit Juni 1996. Der Name steht für die Sozialpädagogische
Resozialisierungs- und Integrationsangebote. Der Verein kümmert sich um straffällig
gewordene junge Menschen im Alter zwischen 14 und 21 Jahren und nimmt Aufgaben wahr, die sich aus den gesetzlichen Bestimmungen des Jugendgerichtsgesetzes (JGG) und des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (KJHG) ergeben. Das heißt: Auftraggeber im engeren Sinne sind das Amtsgericht/Jugendgericht sowie das Amt für Jugend und Familie in Fürstenfeldbruck.
Der Verein begann im Bereich der "Ambulanten Maßnahmen". Im Jahr 1997 wurde erstmals der Soziale Trainingskurs (Thema: Gewalt bzw. Anti-Aggressions -kurs) durchgeführt.
Eine weitere Maßnahme im ambulanten erzieherischen Bereich für die oben erwähnte Altersgruppe ist das Öko-Wochenende, welches erstmals im Juli 1998 stattfand. Anstatt Arrest beziehungsweise eine erhöhte Anzahl von Sozialen Hilfsdiensten, arbeiten die jungen
Menschen in der freien Natur und beteiligen sich somit aktiv an Maßnahmen für die Umwelt, die unter der fachlichen Anleitung mit dem Bund Naturschutz und dem Landes Bund für Vogelschutz durchgeführt werden. Das Öko-Wochenende findet fünfmal im Jahr statt.

Mit dem 01.01.2000 hat der Verein die Betreuungsweisungen übernommen. Hier soll Jugendlichen und Heranwachsenden, die in Notlagen geraten sind und meist nicht unerhebliche soziale Defizite aufweisen, vor allem durch praktische Hilfestellungen geholfen werden.

Im September 2000 übernahm Sprint e.V. vom Amt für Jugend- und Familie Fürstenfeldbruck die Vermittlung der Sozialen Hilfsdienste für Jugendliche und Heranwachsende (Altersgruppe 14 bis 21).
Mit dem 01.01.2001 hat der Verein begonnen, den sogenannten Täter-Opfer-Ausgleich (ff. TOA) im Jugendbereich im Landkreis Fürstenfeldbruck durchzuführen. Hier gilt vordergründig
Täter und Opfer „an einen Tisch zu bringen". Der TOA ist eine außergerichtliche Einigung mit dem Ziel, dass sich der Täter bei dem Geschädigten in einer angemessenen Weise entschuldigt beziehungsweise eine Wiedergutmachung für den erlittenen Schaden erbringt. Weiters wird seit November 2005 wird der Täter-Opfer-Ausgleich im Erwachsenenbereich angeboten.
Seit Januar 2002 bietet Sprint e.V. Beratungsgespräche an; eine kurzzeitige Einzelfallhilfe, welche sich auf konkrete Problemstellungen bezieht. Die Anzahl der Beratungsgespräche wird vom Jugendrichter festgelegt. In der Regel finden zwischen drei und fünf Termine statt.

Seit dem Jahr 2005 (November) begann die Kooperation zwischen Sprint e.V. und dem Jobcenter Fürstenfeldbruck. Seit August 2010 wird das Individuelles Coaching durchgeführt.

Im Jahre 2007 wurde das Wohnprojekt eingerichtet, welches jungen Menschen, die von Obdachlosigkeit bedroht sind, Wohnraum bietet. Voraussetzung zur Aufnahme ist eine
Ausbildungsstelle oder eine schulische weiterbildende Maßnahme.

Seit Januar 2007 werden Soziale Hilfsdienste für Erwachsene angeboten und die Klienten in gemeinnützige Einrichtungen im Landkreis Fürstenfeldbruck vermittelt. Seit Mai 2008 besteht im Rahmen des Projektes "Schwitzen statt Sitzen" (Haftvermeidung durch Gemeinnützige
Arbeit) eine Kooperation zwischen Sprint e.V. und dem Bayerischen Justizministerium . Sprint e.V. ist eine Fachstelle für die Vermittlung Gemeinnütziger Arbeit und Mitglied in der Arbeits -gemeinschaft AGV.
Seit März 2012 hat der Verein in Zusammenarbeit mit dem Amtsgericht Fürstenfeldbruck damit begonnen, ein Soziales-Kompetenz-Training für Erwachsene durchzuführen. Zielgruppe sind männliche Probanden, die im Gewaltbereich auffällig geworden sind. Der Verein Sprint e.V. hat seit seiner Gründung sicherlich einen „Sprint" hingelegt und der war – betrachtet
man sich die Angebote die im Bereich der Jugendgerichtsbarkeit im Landkreis Fürstenfeldbruck vor 1996 existierten – mehr als notwendig.
Ohne die gute Kooperation und Aufgeschlossenheit für neue Ideen von Seiten des zuständigen Fürstenfeldbrucker Amtsgerichts, dem Amt für Jugend und Familie, der Staatsanwaltschaft und des Jobcenters Fürstenfeldbruck wäre die oben erwähnte Umsetzung neuer und alter Aufgaben nicht zustande gekommen. Mitglieder, sei es passive oder
aktive, sind jederzeit herzlich willkommen.












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Sprint e.V.
Hauptstr. 1

82256 Fürstenfeldbruck

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Tel: 08141-2289923
Fax: 08141-2289924

E-Mail: info@sprint-ev.de



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