EMTO e.V.


Althegnenberg, Bayern
Kategorien: Kategorie Bildung Kategorie Gesundheit Kategorie Tiere Kategorie Aufklärung 
Das sind wir

Der EMTO e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich mit seinen ehrenamtlichen Helfern in verschiedenen Bereichen der Medizin einsetzt, um eine Verbesserung in der Versorgung, Behandlung und Prävention zu erzielen. Wir beschäftigen uns im Moment hauptsächlich mit der tiergestützten Therapie und mit der Verbreitung des First Responder Systems in Bayern.
 
Die Mitglieder des EMTO e.V. im Bereich der tiergestützten Therapie besuchen mit ihren Therapiebegleithunden Kindergärten, Schulen, Behindertenwohnheime, Altersheime, öffentliche Einrichtungen und Kliniken. Da die Behandlungsmethode mit Co-Therapeuten in Deutschland noch nicht den Stellenwert hat wie in anderen Ländern (z.B. Schweiz,
Österreich, USA), ist der EMTO e.V. auch dahin gehend gefordert, die Therapiebegleithunde nicht nur zu publizieren, sondern auch zu etablieren. Daher übernimmt unser Verein auch die Ausbildung dieser Therapiebegleithunde-Teams nach strengen Richtlinien der EMTO e.V.- Therapiebegleithunde-Prüfungsordnung. Unsere Ausbilder sind qualifizierte Hundetrainer, Humanmediziner, Veterinärmediziner, Psychologen, Therapeuten, Rettungsdienstpersonal und Pädagogen. Die Therapiebegleithunde-Teams werden während ihrer gesamten Einsätze durch Fachpersonal unterstützt und haben die Möglichkeit zur Nachbesprechung der Einsätze. Unsere Therapiebegleithunde sind kontinuierlich in der Ausbildung und müssen alle 2 Jahre die Therapiebegleithundeprüfung erneut ablegen. Durch diesen hohen Standart haben wir die Möglichkeit, ein Maximum an Sicherheit für die Patienten und Hunde zu gewährleisten.
 
Der EMTO e.V. ist bestrebt, im Bereich der First Responder ein flächendeckendes System in Bayern auf die Beine zu stellen. Der First Responder ist eine Einrichtung, die es ermöglicht, eine optimale Versorgung von lebensbedrohlich Verletzten bzw. Erkrankten zu gewährleisten. Durch die First Responder (Helfer vor Ort) ist nachweislich eine Verbesserung des Rettungsdienstes zu erreichen. Die großen Probleme der First Responder sind im finanziellen Bereich anzusiedeln, denn dieser freiwillige Dienst wird nicht von Krankenkassen oder anderen Einrichtungen bezahlt. Daher liegt unser Bestreben darin, dass durch die Zusammenarbeit der Hilfsorganisationen (Feuerwehr, THW, Rotes Kreuz, Johanniter, Arbeiter Samariter Bund und den privaten Rettungsdienstbetreibern) und dem EMTO e.V. eine Möglichkeit geschaffen wird, den First Responder überall dort einzuführen, wo Bedarf besteht. Durch diese Zusammenarbeit ist es möglich, das therapiefreie Intervall in medizinischen Notfällen zu verkürzen und damit Leben zu retten.

Das machen wir

Die Zielsetzung des Vereins ist die Förderung der öffentlichen Gesundheitspflege.

Aus dieser Zielsetzung haben sich folgende Arbeitsbereiche bei der Gründung des gemeinnützigen Vereins heraus gestellt:
  • Durchführung von Sofortmaßnahmen in physischer und psychischer Hilfe sowohl bei akut Erkrankten und Verletzten, als auch bei akuten Belastungs- und Krisensituationen zur Vermeidung traumatischer Störungen
  • Unterhaltung eines Dienstes "First Responder", welcher bei von Unglücksfällen direkt betroffenen Menschen lebensrettende Sofortmaßnahmen und erweiterte lebensrettende Sofortmaßnahmen durchführen soll
  • Unterhaltung eines Dienstes "Kriseninterventionseinsatzteam" (KET), welcher von Unglücksfällen betroffene Mitmenschen bei der psychischen und physischen Bewältigung solcher Krisensituationen unterstützen soll
  • Unterhaltung eines Dienstes "Stressbewältigung nach belastenden Einsätzen für Einsatzkräfte" (SbEE), welcher von belastenden Einsätzen betroffenen Einsatzkräften bei der psychischen und physischen Bewältigung solcher Krisensituationen unterstützen soll
  • Unterhaltung eines Dienstes "Hausnotruf" für alte, kranke, hilfsbedürftige und zu beschützende Menschen. Diese Personen können 24 Std. durch Auslösen einer Alarmtaste sofortige Hilfe herbeirufen
  • Durchführung von Aus- und Fortbildungen in den Bereichen Erste Hilfe, Sofortmaßnahmen am Unfallort, psychologische Betreuung von Verletzten und Einsatzkräften, Zusammenarbeit mit mehreren Organisationen, Frühdefibrillation (automatischen externen Defibrillatoren) und über Reaktionen des menschlichen Organismus in akuten Krisensituationen und deren Bewältigung. Fortbildungen speziell für Mitarbeiter in Rettungs-, Feuerwehr-, Notarztdienst sowie Personal im öffentlichen Dienst (z.B. Gemeinden)
  • Durchführung und Entwicklung von Therapien mit Tieren (überwiegend Hunden) bei Kindern, alten, behinderten und kranken Menschen
  • Unterhaltung und Durchführung eines Dienstes zum Transport von eiligen medizinischen Geräten, von Blut und Organen. Bei Bedarf wird auch der Transport eines Transplantationsteams durchgeführt
Das Ziel des Vereins "EMTO e.V." ist es, kranken, behinderten und benachteiligten Menschen in der Therapie mit Tieren zu helfen. Diese Art der Therapie ist nicht neu, sie bewährt sich schon seit langem. Neu ist das Interesse, das dieser Behandlungsform auch in unserem Land entgegengebracht wird.
 
Amerikanische Ärzte berichteten als erste über die positiven Auswirkungen von Haustieren auf den Menschen. Allein die Anwesenheit eines Tieres im selben Raum führt zu einer Senkung des Blutdrucks und zu einer Verringerung von Stressempfindung bei Versuchspersonen. Streicheln und Berühren eines Tieres vermittelt das Gefühl von Sicherheit, Kameradschaft, Intimität und Konstanz und tragen zum psychischen wie
physischen Wohlbefinden bei. Diese positive Wirkung von Tieren kann therapeutisch für bestimmte Menschen genutzt werden.
 
Untersuchungen zeigen, dass Herzinfarktpatienten, die ein Haustier besitzen, eine signifikant höhere Überlebenschance aufweisen als eine Vergleichsgruppe ohne Haustiere. Unter dem Eindruck der wichtigen "Mensch-Haustier-Beziehung" sind verschiedenartigste Initiativen ins
Leben gerufen worden mit dem Ziel, kranken, behinderten oder sonst benachteiligten Menschen durch den Kontakt mit Tieren den Ausbruch aus ihrer Isolation zu ermöglichen. Tiere fragen nicht nach Behinderungen oder sozialen Problemen, sie beantworten direkt die Liebe und Fürsorge, die ihnen entgegengebracht wird. Der unkomplizierte Kontakt zu einem
Tier, die Fürsorge für ein Lebewesen mit dem Gefühl, gebraucht zu werden, die Lebensfreude und die nicht an Bedingungen geknüpfte Liebe des Tieres geben vielen Menschen den Mut wieder, ihr Leben aktiv und zuversichtlich in die Hand zu nehmen. Inzwischen sind auch in
Deutschland viele Studien über die positive Wirkung von Haustieren in der Therapie unternommen und in die Realität umgesetzt worden. (Universität Bonn, Erlangen, Epilepsie-Zentrum Bethel, Kuratorium für Therapeutisches Reiten, Kuratorium für Altershilfe u.a.)

First Responder
(“Erst-Eintreffender”) sind medizinisch ausgebildete Ersthelfer. Mit dem First Responder System soll das therapiefreie Intervall, d.h. die Zeit vom Auftreten eines Notfalls bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes, durch qualifizierte Erste Hilfe überbrückt werden. Dieses System stellt keinesfalls eine Konkurrenz zum Rettungsdienst dar, sondern soll das schwächste Glied der Rettungskette (Erste Hilfe) schließen, um eine optimale Versorgung von
lebensbedrohlich Verletzten bzw. Erkrankten zu gewährleisten.

Bei der Entstehung von First Responder Systemen verwendete man ehrenamtliche Personen aus dem Standort des First Responder, da die wesentlichen Voraussetzungen wie z.B. schnelle Alarmierbarkeit, Ortskenntnis, Vertrauen, etc. bereits vorhanden waren. Durch zusätzliche Ausbildungen wie z.B. Frühdefibrillation, Rettungssanitäter oder Rettungsassistenten und eine Erweiterung der medizinischen Ausrüstung wurde das System optimiert.

Bei Einsätzen im Umfeld des First Responder bzw. bei einem Zeitvorteil gegenüber dem Rettungsdienst, alarmiert die Rettungsleitstelle über Meldeempfänger die ehrenamtlichen Helfer vor Ort. Als Einsatzkriterien wurden alle lebensbedrohlichen Erkrankungen wie z.B. Bewusstlosigkeit, Vergiftungen, akute Herzerkrankungen, Herz-Kreislauf-Stillstand,
Schwerverletzte Personen definiert.


Maßnahmen am Eisatzort
  • Herz-Lungen Wiederbelebung
  • Frühdefibrillation
  • Sauerstoffgabe
  • Beatmung
  • Schockbekämpfung
  • Blutstillung, Verbände
  • Schienungen, Lagerung
  • Einweisung und Unterstützung des Rettungsdienstes

Ausbildung
  • Rettungshelfer (160 Std.)
  • Rettungssanitäter (360 Std.)
  • Rettungsassistent (2 jährige Ausbildung)
  • Qualifikation zur Frühdefibrillation

Ausrüstung
  • Kreislaufkoffer (komplettes Material zur Sicherung des Kreislaufes)
  • Atmungskoffer (komplettes Material zur Sicherung der Atmung)
  • Kinder- & Säuglingskoffer (z.B. Geburtset, Blutdruckmanschetten für Kinder)
  • Halswirbel Immobilisation (Stifneck Satz)
  • automatisierter externer Defibrillator (AED)
  • Pulsoxymetrie (Messgerät für den Sauerstoff im Blut)
  • Burnpack (Verbrennungsset)
  • Amputationsset
  • Warnwesten, Pylonen und Feuerlöscher
Vorteile des First Responder
  • Die Helfer vor Ort haben eine sehr gute Ortskenntnis und sind so oftmals schneller beim Patienten.
  • Das therapiefreie Intervall (Zeit ohne gezielte Hilfe zwischen Alarmierung und Eintreffen des Rettungs-dienstes) wird wesentlich verkürzt.
  • Lebensrettende Sofortmaßnahmen können zwischen fünf und zehn Minuten schneller als bisher einge-leitet werden.
  • Schnelle Rückmeldungen an den Rettungsdienst sind möglich und erleichtern diesem die Vorbereitung des Einsatzes.
  • Der Rettungsdienst wird eingewiesen und unterstützt.
  • Der Rettungshubschrauber (RTH) kann ggf. zur Landung eingewiesen werden, die Besatzung des RTH wird zur Einsatzstelle transportiert.(Quelle: Landes Feuerwehr Verband Bayern e.V.)
SchlusswortSollten anhand dieser Erklärungen weitere Fragen zum Thema "First Responder" aufgetreten sein, so steht Ihnen der gemeinnützige Verein EMTO e.V. gerne zur Beantwortung der Fragen zur Verfügung. Es soll hier auch deutlich gemacht werden, dass wir eine Zusammenarbeit mit den anderen Hilfsorganisationen und Feuerwehren anstreben. Ein Konkurrenzverhalten ist nach unserer Meinung im Bereich des "First Responder" gegen die Grundsätze der Idee. Gemeinsam ist es allerdings möglich ein Flächendeckendes Netz der "First Responder" aufzubauen. Dabei sollte nicht vergessen werden, dass der Einsatz und die Vorhaltung eines "First Responder" keine finanziellen Vorteile für die jeweilige Organisation bringt sondern nur mit Kosten und ehrenamtlicher Arbeit verbunden ist. Durch etwaiges Konkurrenzdenken ist noch keinem Patienten der in Not war geholfen worden.

Das brauchen wir

  • Mitglieder
  • Förderer
  • Spenden


Hier findest Du uns

EMTO e.V.
Karl-Steinhauser-Straße 14 b

82278 Althegnenberg

Ansprechpartner
Gerd Mayr

Tel: 08202-961962

E-Mail: info@emto.de



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