Arbeitsgemeinschaft ehemaliges KZ Flossenbürg e. V. (ArGe)


Regensburg , Bayern
Kategorien: Kategorie Aufklärung 
Das sind wir

Der Verein stellt sich vor allem die Aufgabe, die Zusammenhänge, die Bedingungen der Entstehung und der Auswirkungen des nationalsozialistischen Unrechtsystems am Beispiel des KZ Flossenbürg zu erforschen und die Ergebnisse allen Bürgern, insbesondere Jugendlichen, zu vermitteln.

Das machen wir

Zukunft der Gedenkstätte
Im Juni 1997 hatte die Arbeitsgemeinschaft die Vorsitzenden und Sprecher der Verbände und Gruppen ehemaliger Gefangener des KZ Flossenbürg eingeladen. Vertreterinnen und Vertreter der anwesenden zehn Nationen beschlossen in einer gemeinsamen Sitzung eine Resolution zur Zukunft des ehemaligen KZ Flossenbürg. Von dieser ersten und einzigen gemeinsamen Willenserklärung der Überlebenden gingen die entscheidenden Impulse zur Errichtung einer würdigen Gedenkstätte mit Dokumentationszentrum und pädagogischen Angeboten aus.Die Resolution wurde in den jeweiligen Verbänden diskutiert und ergänzt; die weitreichendste Forderung zusätzlich kam vom tschechischen Verband: Erwerb aller noch erhaltenen Originalgebäude durch den Freistaat und Einbeziehung in die zu errichtende Gedenkstätte.
Die Arbeitsgemeinschaft wurde beauftragt, die Forderungen und Vorschläge an die zuständigen deutschen Behörden sowie die diplomatischen Vertretungen der betroffenen Länder weiterzuleiten.

Regionale Gedenkstättenpädagogik
Die Arbeitsgemeinschaft, selbst aus der Jugendbildungsarbeit bzw. der bayerischen Geschichtswerkstättenbewegung hervorgegangen, hat die wissenschaftliche Erforschung des faschistischen Systems am Beispiel des KZ Flossenbürg nie als einziges Ziel betrachtet. Bereits die ersten Ergebnisse wie die 'Wirtschaftlichen Verflechtungen des KZ Flossenbürg' wurden in einen Diavortrag umgearbeitet und zu vielen Anlässen der politischen Bildungsarbeit in Flossenbürg selbst, aber auch in der ganzen Region Ostbayern gezeigt. Im Laufe der Zeit entwickelte sich daraus eine eigenständige Form der Gedenkstättenpädagogik, die sich nicht mit einer Bebilderung der allgemeinen Erkenntnisse über den Nationalsozialismus begnügte, sondern im Bezug auf die spezifischen Ausprägungen in der Region an den unmittelbaren Lebenszusammenhang der Menschen in Ostbayern anknüpfte.

Die Ausstellung»ERINNERUNG«
Die Ausstellung »ERINNERUNG« wird seit 1995 in vielen Städten und Gedenkstätten, zunächst in Deutschland, dann Polen, Ukraine, Weißrussland, Israel und zuletzt Belgien präsentiert. Form und Aufbau ergaben sich ursprünglich aus den jeweils gefundenen Exponaten. Während der Vorbereitung zur Erstellung des Katalogs (erschienen mit Unterstützung EU) wurden noch einmal bedeutende Erwerbungen getätigt, jedoch konnten einige Erkenntnisse und Spuren in der zur Verfügung stehenden Zeit mit den vorhandenen Mitteln nicht mehr vollständig recherchiert werden. Inzwischen steht fest, dass noch Werke in Frankreich, Deutschland, Italien und Israel zu finden und zu sichern sind, teilweise durch Kauf.

In einem weiteren Schritt wurden neu erworbene Exponate, wie sie teilweise bereits im Katalog aufgeführt sind, für die neu zu konzipierende Ausstellung ausgewählt, verfilmt, katalogisiert und in die erweiterte Auswahl eingegliedert.

Um die Ausstellung einem wesentlich größerem Benutzerkreis, vor allem in Ländern, in denen sie in den nächsten Jahren nicht gezeigt werden kann, zugänglich zu machen und vor allem die dort lebenden Künstler damit zu würdigen, wurde diese Präsentation aller Exponate vorbereitet und als 'Virtueller Ausstellungskatalog' ins Netz gestellt.

Das brauchen wir

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Hier findest Du uns

Arbeitsgemeinschaft ehemaliges KZ Flossenbürg e. V. (ArGe)
Hemauer Str. 15

93047 Regensburg

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Tel: 0941-58264
Fax: 0941-567398

E-Mail: buero@arge-kz-flossenbuerg.de



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