Arbeitsgemeinschaft Friedenspädagogik e.V.
Institut für Gewaltprävention und demokratische Bildung

München, Bayern
Kategorien: Kategorie Bildung Kategorie Aufklärung 
Das sind wir

Die Arbeitsgemeinschaft Friedenspädagogik ist als Verein organisiert. Der Verein hat Mitglieder, die einen Vorstand wählen, bestehend aus drei Personen. Die Vereinmitglieder unterstützen die Ziele, die in der Satzung beschrieben sind, und die Tätigkeiten der Arbeitsgemeinschaft Friedenspädagogik durch gemeinsame Beratung bei der alljährlichen
Mitgliederversammlung und durch ihre Beiträge. Wenn Sie Mitglied im Verein werden möchten, bitte schreiben Sie uns.
 
Die Arbeitsgemeinschaft Friedenspädagogik unterhält eine Geschäftsstelle. Das Team der
AGFP besteht aus zwei Frauen und einem Mann, alle sind teilzeitbeschäftigt. Das Mitarbeiterteam ist für die Organisation und Durchführung der Projekte verantwortlich, ihnen obliegt die Geschäftsführung, sie führen die Beratungen durch und kümmern sich um
die Vernetzung.

Das machen wir

Der Urknaller der AGFP
Die Arbeitsgemeinschaft Friedenspädagogik wurde 1974 gegründet. 1975 trat sie mit ihrem ersten Projekt in der Öffentlichkeit: Die Ausstellung „Es ist so schön, Soldat zu sein...." wurde in der Nürnberger Norishalle gezeigt, die Süddeutsche Zeitung berichtete auf ihrer Seite 3 darüber. Danach wurde sie in weit über 20 weiteren Städten gezeigt und wirbelte überall viel Staub auf.

Vom Engagement zu Professionalität
Die Ausstellung „Es ist so schön, Soldat zu sein ...." ist im wesentlichen eine Gegenüberstellung von Kriegs- und Militärpropaganda vom Anfang des 20. Jahrhunderts bis in die 70er Jahre und Dokumentaraufnahmen von Kriegszerstörungen und -verletzungen im 1. und 2. Weltkrieg. Sie geht auf die Idee von drei Kunststudenten zurück, die sich über ihre Kriegsdienstverweigerung kennen gelernt hatten. Die drei jungen Männer gründeten den Verein, weil sie nur über eine Organisationsstruktur die notwendige finanzielle Unterstützung zur Realisierung ihrer Ausstellungsidee bekommen konnten. Später gesellten sich ein Handvoll weibliche und männliche Pädagogen zu den Künstlern und gemeinsam verfolgte die Gruppe das ehrgeizige Ziel, ästhetisch anspruchsvolle Medien für Friedenserziehung herzustellen und solche „Propaganda für den Frieden" zum Beruf zu machen.
 
Finanzierung
Dank der Berghof-Stiftung für Konfliktforschung gelang das, wenn auch keine wohldotierten Stellen für Friedenspädagogen entstanden. Die Berghof-Stiftung stellte lange Jahre die einzige finanzielle Grundlage für die weiteren Projekte der AGFP. Mitte der 80er Jahre konnten auch das Kulturreferat und später das Jugendamt der Landeshauptstadt München
gewonnen werden, einen Teil der Leistungen des Vereins zu bezahlen. Einzelne Projekte konnten durch Zuschüsse aus kirchlichen oder grün-nahen Stiftungen und der Deutschen Gesellschaft für Friedens- und Konfliktforschung realisiert werden. Die Medienprojekte „United Culture", „Schule aus, was dann?" und „Fass mich nicht an!" waren Kooperationen zwischen der AGFP, dem Stadtjugendamt und der BMW AG:Die AGFP hat dürre und weniger dürre Jahre erlebt. Gelungen ist das Überleben nur, weil sich der professionelle Anspruch des
Mitarbeiterteams auf die Qualität der Arbeit bezieht, nur bedingt auch auf die Bezahlung. Ohne ehrenamtliche Mehr-Arbeit der angestellten MitarbeiterInnen gäbe es die AGFP nicht mehr. Das Team sieht hier durchaus Veränderungsbedarf.
 
Von Medien für pädagogische Arbeit zur pädagogischen Arbeit mit und ohne Medien
... aber immer für das Großprojekt Frieden und Friedenskultur! In ihren ersten Jahren war die Arbeitsgemeinschaft Friedenspädagogik überwiegend Produzent von Medien für die friedenspädagogische Bildungsarbeit. Natürlich wurden die Medien auch selbst „ausprobiert".
Nach und nach orientierte sich die Medienproduktion weniger allein am Ziel der „Aufklärung", vielmehr sollten die Medien auch Erlebnisse und auch Erfahrungen ermöglichen, die „Überzeugungsarbeit für den Frieden" leisten. Wir gingen dazu über, gemeinsam mit Zielgruppen Medien zu erstellen und die Produktion als pädagogischen Prozess zu verstehen.
Außerdem stellten wir an uns den Anspruch, Frieden in den Alltag der Kinder und Jugendlichen zu tragen. Das hieß zum Beispiel: Kindern und Jugendlichen Mitwirkungsmöglichkeiten in der Gesellschaft leichter zugänglich zu machen, schließlich ist Friedensgestaltung eine politische Aufgabe. Oder mitzuhelfen, dass die Freizeit der Kinder in
Ferienprojekten oder Jugendeinrichtungen zu einem Erfahrungsfeld für gewaltfreie Konfliktbearbeitung wird. Diese Entwicklung spiegelt das breite Spektrum von Ansätzen, die in der Friedenspädagogik möglich und notwendig sind. Es geht um Wissen über den Frieden, um Handlungskompetenz für den Frieden und um „friedliche", unterdrückungsfreie, gerechte Lebensbedingungen auch - aber nicht nur - in pädagogischen Räumen. Und all dies nicht
nacheinander, sondern gleichzeitig. Eine kleine Institution wie die AGFPschafft das nicht immer, sondern muss Schwerpunkte setzen. Aber diese Schwerpunkte haben sich geändert, und sie werden auch in Zukunft durchrotieren.

Das brauchen wir

  • Spenden
  • Mitglieder


Hier findest Du uns

Arbeitsgemeinschaft Friedenspädagogik e.V.
Waltherstraße 22

80337 München

Ansprechpartner
Gesa Tiedemann

Tel: 089-6518222
Fax: 089-668651

E-Mail: info@agfp.de



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