Handicap International e.V.
für Menschen mit Behinderung weltweit

München, Bayern
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Das sind wir

Handicap International ist eine unabhängige gemeinnützige Organisation, die in Situationen von Armut und sozialer Ausgrenzung, von Konflikten und Katastrophen interveniert. Sie unterstützt Menschen mit Behinderung und andere besonders Hilfsbedürftige, damit ihre grundlegenden Bedürfnisse gedeckt werden und sich ihre Lebensbedingungen verbessern. Handicap International setzt sich dafür ein, dass die Würde und die Grundrechte dieser Menschen besser respektiert werden.

Insgesamt hat die Organisation rund 320 Projekte in Kooperation mit lokalen Partnern in ca. 60 Ländern. Dazu gehören Projekte zur Opferhilfe, Minenräumung und Gefahrenaufklärung in verminten Regionen. Handicap International ist eines der sechs Gründungsmitglieder der Internationalen Kampagne zum Verbot von Landminen (ICBL), die 1997 den Friedensnobelpreis erhalten hat, und aktives Mitglied der Cluster Munition Coalition, der internationalen Kampagne gegen Streumunition. Handicap International handelt dort, wo „aufrecht leben“ keine Selbstverständlichkeit ist.



Handicap International in Kürze


Handicap International wurde 1982 von zwei französischen
Ärzten gegründet, die kriegsverletzten Menschen in Kambodscha durch die
Versorgung mit Prothesen und durch Rehabilitation eine langfristige
Perspektive ermöglichten.

Weltweite Projektarbeit 
Handicap International ist in rund 60 Ländern tätig. Aufgrund von Beobachtungen vor Ort hat die Organisation die Aktivitäten stetig erweitert: Die Projekte beschränken sich nicht mehr nur auf körperliche Behandlung in Orthopädiewerkstätten und Rehabilitationszentren, sondern beziehen die gesamte Lebenssituation der Betroffenen in die Hilfe ein. Dazu gehört psychologische Unterstützung und Hilfe bei der sozialen Integration, aber auch organisatorische Unterstützung von Selbsthilfeprojekten. Priorität der Projektarbeit generell ist die Arbeit mit lokalen Partnerorganisationen und die Ausbildung von lokalen, oft selbst behinderten MitarbeiterInnen. So gewinnen die Projekte Autonomie, um langfristig ohne Hilfe von außen weiter existieren zu können.
In vielen Nachkriegsregionen ist es notwendig, Unfälle mit Landminen und anderen explosiven Überresten von Kriegen zu verhindern: durch Aufklärung der Bevölkerung und Aufbau von Räumungs-Teams. Zur Prävention gehört auch das internationale politische Engagement für ein Verbot aller Minen und minenähnlichen Waffen wie Streubomben. Handicap International hat 1992 gemeinsam mit fünf anderen Organisationen die Internationale Kampagne für ein Verbot von Landminen gegründet, die 1997 den Friedensnobelpreis erhielt. Außerdem gehört die Organisation zu den Gründern der Internationalen Kampagne gegen Streubomben (Cluster Munition Coalition). Bis heute hat Handicap International führende Positionen in beiden Kampagnen.

In Deutschland
Handicap International unterhält in mehreren europäischen Ländern Büros: in Frankreich, Belgien, Schweiz, Luxemburg, Großbritannien, Kanada, USA – und in Deutschland.  Die deutsche Sektion arbeitet seit 1998 mit einem Büro in München und ehrenamtlichen AktivistInnen an anderen Orten. Hier geht es vor allem um Lobby- und  Sensibilisierungsarbeit zum Thema Behinderung in der Entwicklungszusammenarbeit und um die Kampagnen gegen Minen und Streubomben. Die Sektionen kümmern sich gemeinsam mit dem Hauptbüro in Frankreich auch um Spendenwerbung und institutionelles Fundraising.

In München ist auch unser Projekt ComIn, das praktische Unterstützung für MigrantInnen, speziell Flüchtlinge, mit Behinderung anbietet.

Das machen wir

Schwerpunkte unserer Arbeit

In den Projektländern von Handicap InternationalAufbauvon Rehabilitationszentren mit Werkstätten für einfache Orthopädiegeräte und Prothesen, die aus regional verfügbaren Materialien (Leder, Holz, Plastik, Gummi, Bambus, Metall,...) hergestellt werden. Falls es technisch erforderlich und wirtschaftlich möglich ist, werden aber auch modernere Techniken und Materialien eingesetzt.Intensive Ausbildung von einheimischen Technikern, bevorzugt selbst Menschen mit Behinderung. Dies erleichtert deren Integration ebenso wie die der  ganzen Einrichtung in die Gesellschaft. In derselben Weise werden Physiotherapie Assistenten und Sozialarbeiter in den Grundlagen der Rehabilitation und psychomotorischen Entwicklung ausgebildet. So ist dieAutonomie des Projektes nach erfolgreicher Aufbauphase und Heimkehr ausländischer Fachleute gewährleistet. Enge Zusammenarbeit mit den örtlichen Vereinen und Behörden, um die Eingliederung der behinderten und benachteiligten Menschen in das soziale und wirtschaftliche Leben zu erleichtern (Schulbesuch, berufliche
Qualifikation, Netzwerke für finanzielle Förderung, ...).Stärkung der Solidarität und des sozialen Zusammenhaltes durch multidisziplinäre Entwicklungshilfeprojekte (Gesundheit, Agrarwissenschaft, Infrastruktur, Bildung). Durchführung von spezifischen medizinischen (Impfungen, Reihenuntersuchungen) und sozialen (Kinderschutz, Demobilisation) Vorsorgemaßnahmen. Präventionsmaßnahmen durch Aufklärungskampagnen, insbesondere im Bezug auf explosive Überreste von Kriegen, und Räumung von Minen und Blindgängern.
In den Sektionsländern von Handicap International Sensibilisierung von Politik und Öffentlichkeit für die Rechte von Menschen mit Behinderung in Entwicklungsländern und für die notwendigen entwicklungspolitischen Maßnahmen. Kampagnenarbeit für das vollständige Verbot von Landminen und Streubomben

Das brauchen wir

Spenden, Projektpatenschaften, Spendenaktionen, Ehrenamtlich aktiv, ÜbersetzerInnen, Multiplikatoren, Benefizaktionen, Praktika, AK Kriegsfolgen, Mitarbeit in Projekten

Hier findest Du uns

Handicap International e.V.
Leopoldstr. 236

80807 München

Ansprechpartner
Ruppert Grund

Tel: 089/54 76 06 0
Fax: 089/54 76 06 20

E-Mail: rgrund@handicap-international.de



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